Bewegung und Haltung der DNA Spirale entsprechend in Raum und Zeit.

Auszug aus dem Buch Bewegung und Haltung von Ina Parsons
(Ich brauche mich nicht nochmals neu auszudrücken, wenn folgende Worte meiner Einstellung mehr wie nur entsprechen, weshalb ich sie euch gerne zum Studium weitergebe.)

Unter den Wohlgeformten und Unproportionierten sehen wir nicht nur zielstrebige, bummelige oder hastige Menschen, eilige oder träge. Wir begegnen auch zerstreuten, aufmerksamen oder abweisenden Fussgängern, wir stossen auf Menschen, die fortwährend ausweichen, anderen die rücksichtslos vordrängen und Passanten anrempeln, gleichgültig ob diese alt oder gar behindert sind.
Aber sieh nicht nur genau hin – horche auch wie sie sich bewegen; schwerfällig, schlurfend, trampelnd, hackend, hinkend, trottend die einen – graziös, anmutig, rhythmisch und leichtfüssig die anderen. Gehen da welche mit festem Schritt? Oder sehr bemüht, denn da sitzt gewiss die Anstrengung in den Muskeln. Viele schieben ihre Füsse mühsam nach vorne, andere platschen mit dem flachen Fuss auf und watscheln wie eine Ente. Du siehst Gewichtige ihren schwerfälligen Oberkörper nach links-rechts-links schaukeln. Menschen, die ihre Beine aus dem Brustkorb heraus nach vorne zu schleudern scheinen, wohingegen andere und nicht wenige sich überhaupt nur aus den Knien heraus bewegen. Bei einigen Zeitgenossen stürmt der Kopf voran, kaum dass ihm der Körper folgen kann, wieder andere lassen dem Bauch majestätisch den Vortritt. Auffallend sind jene, die Charly Chaplin kopieren, jedenfalls kommen sie aufgrund ihrer Gangweise genau so mühsam von der Stelle wie der Komiker in seinen Filmen.
Manche haben die seltsame Angewohnheit ihr Becken nach vorne zu schieben, und einigen gelingt das Gehen nur, indem sie ihr Gesäss aus der Taille nach vorne drehen, doch sie benutzen dazu nicht ihre Hüftgelenke. Und es gibt welche; die ihr Becken rhythmisch rechts-links in Richtung Schulter ziehen, wipp-wipp, wie ein Laufsteg Model.
Dann die Schultern! Viele Menschen halten sie so steif als seien sie aus Holz geschnitzt. Andere Fussgänger wieder heften ihre Blicke auf den Boden, als erhofften sie sich, Geld zu finden. Im wahrsten Sinne halsstarrig, können sie den Kopf kaum frei bewegen, sie sind taub und blind für alles, was um sie herum geschieht. Könnte man nicht den Eindruck gewinnen, Gehen sei eine höchst anstrengende und unerfreuliche, vielleicht sogar eine gefährliche Angelegenheit?

Die menschliche aufrechte Haltung ist ein Prozess der Balance. (und der korrekten Statik)
Die Körperbalance geschieht wie das Atmen meist unbewusst. Aber wir können den Atemvorgang willentlich verändern, ebenso können wir unsere Balance modifizieren, die Statik in Ordnung bringen, wenn wir uns der körperlichen Bewegung bewusst werden. Leichte Bewegungsabläufe sind von einer guten Körperbalance abhängig. Am Auffälligsten wird dies, wenn wir neue Bewegungen einstudieren wie das Erlernen uns unbekannter Arbeitsvorgänge und Tanzfiguren oder uns noch fremder sportlicher Aktivitäten. (Und eben nicht wenn wir z.B. Zumba nacheifern bei Instruktoren, die das Programm in kürzester Zeit nicht erlernt, sondern imitiert haben, aber nicht fundiert verstanden)

Ich muss meinem Körper vorgeben, wann und wie ich etwas ausgeführt haben will, und er wird seine Balancen und seine vegetativen Vorgänge anpassen.

Glaube nicht alles, was gesagt wird, noch trau unbedingt deinen Lehrern und Meistern.
Glaube erst, wenn das Geschriebene, die Theorien oder das Gesagte durch dein Bewusstsein und deine Vernunft bestätigt ist. Buddha

Haltung ist der Ausdruck deines Menschseins.
Haltung ist dein individuelles Lebensgefühl.
Haltung ist dein Betragen gegenüber Mitmenschen und Umwelt.
Haltung ist die Art und Weise wie du handelst.
Haltung erlaubt dir Raum und Zeit in mitmenschlicher, empathischer Art und Weise wahr zu nehmen.
Bewegung ist nicht gleich Bewegung (wie ich schon früher erwähnte „der Weg ist wichtiger wie die schiere Kraft).

So sind sportliche Tätigkeiten und gymnastische Übungen keineswegs immer von Vorteil. (Was Asiaten in langjährigem Studium und Üben für Yoga, Tai Chi und Chi Gong etc. erlernen, wollen europäisch stämmige innert Monaten, in Wochenendkursen nachahmen. Vielleicht eher zum Schaden von uns und zum Profit ihres Portmonees.
Wollen wir Bewegungen zu unserem körperlichen Wohlbefinden einsetzen, bedeutet das, sich fliessend (und auch geschmeidig) bewegen, und das wiederum bedeutet sich leicht und ohne grosse Gelenkbelastungen bewegen. Wenn wir beispielsweise vielen Joggern zusehen, können wir gerade das an deren Laufbewegungen nicht beobachten. Abgesehen davon, dass die Bänder (und somit das gesamte Faszien-Netzwerk, welches uns unsere sichtbare Form gibt und die Organe am Ort hält) ihrer Gelenke durch die Fehlstellungen der Füsse, Knie oder Hüftgelenke ohnehin einem extremen Zug und Druck ausgesetzt sind, werden die Gelenke beim Joggen noch mit zwei Drittel des Körpergewichts zusätzlich belastet. Viele Hobbysportler strengen sich masslos an, sie bauen Stress auf, den sie doch eigentlich abbauen wollen.

Wichtig zu erkennen ist; nur ein selbstbewusster Geist steuert unseren Körper.
Wenn heute die Medizin in der Behandlung seines Kranken ratlos wird, erklärt man die Krankheit flugs zu einer psychosomatischen, obwohl die Erkrankung eher somatopsychischer Natur ist. Die von Profis oft total fehlinterpretierten Schmerzen welche von den Faszien ausgehen können, werden zum Verhängnis des gesamten Bewegungsapparates und der Körperbalance, welche nicht durch Kraft entstehen kann.
Ein Beispiel: Ich stehe einem Menschen gegenüber, der mir Schwierigkeiten bereiten will. Doch dann lässt mich mein Bewusstsein aufgrund seiner Körperhaltung, seiner Körpersprache und seiner Sprechweise doch seine Unzulänglichkeiten wahrnehmen. Mein selbstbewusster Geist taxiert meine eigene Situation und meine Chancen. Daraufhin lässt mich mein Selbstbewusstsein angemessen reagieren: Es lässt mich meine Stellung behaupten, ohne den andren zu demütigen aus dem Gefühl heraus, den Schwächeren zu schonen, und auch ihn mir nicht zum Feind zu machen.
Zum heutzutage deklarierten Sport; Der moderne Sport ist also ein Phänomen der Industriegesellschaft, deren Grundzüge einerseits das Leistungs- und Konkurrenzdenken und andererseits das Gleichheitsprinzip sind.
Das Fitnessangebot wird zwar so verstanden, dass wir alle durch ihn gesund und mit einer guten Körperhaltung ausgerüstet werden sollen und sichere Bewegungskoordination beherrschen gelernt werde. Tatsächlich sieht es so aus, dass die Lehrer also Instruktoren, Coaches oft nicht hinreichend ausgebildet sind, mit der Klientel eine gute Körperhaltung und koordinierte Bewegungen zu erarbeiten oder diese zu Korrigieren. Abgesehen davon fehlen die nötigen Übungsstunden (Zeit und heutzutage nur allzu oft das Geld).

Das Heer der Tollkühnen. Sie lieben es, ihren Körper durch Marathonbelastungen und Extremsportarten regelrecht zu schinden. Sie hängen an seelenlosen Fitness-Maschinen, mit denen man bestimmte Muskeln hochtrimmt und erst noch in Sauerstoffarmen Räumen. Die meisten dieser Geräte trainieren die lateralen Muskeln, ohne dabei die wunderbaren spiraligen Bewegungsmomente zu berücksichtigen, die für unsere Balance so unerlässlich sind. Der menschliche Organismus in seiner Komplexität bleibt also auf der Stecke.

Sprich: all die zu Hauf angepriesenen, mit viel Material verbundenen modernen Angebote von Trampolin bis Terraband, von Spinning-Rad bis Slacklines, oder auch Kraftmaschinen können gar nie das erbringen, als wie die geschickte Ausübung handwerklicher und künstlerischer Tätigkeiten, wie die dem Tanzen entsprungenen, manchmal im Pantomimischen Sinne erlernten Bewegungsabläufe. Und nicht zu vergessen, die gesamte Fitnessindustrie welche weiss, dass Sauerstoff ein wichtiger Bestandteil für gesunde Muskelarbeit darstellt, bietet dies in geschlossenen Räumen an.

Den Jungen gebührt die Kraft, den Alten die Geschicklichkeit und das Wissen.
Wer sich also mit Gerätschaften (Gadgets) ausstattet die via Monitor (Apps) alles messen und anzeigen können – joggt sozusagen auf ausgetretenen Pfaden. Nichts wird neu entdeckbar sein, schon gar nicht weiss man was man tut, wenn man sich bewegt und; wie man sich bewegt.

Ich selber kann genauso wie die Autorin Parsons aus eigener Erfahrung und Erlebtem berichten, wie Betriebsblind manch einer, sich als Bachelor, Doktor, Master und so weiter ausweisender, mehr wie nur falsch interpretierte. Wenn dir ein Profi Schaden zufügt und nicht dazu stehen kann, bist du angewiesen auf Wissen und Können. Dieses habe ich Gott sei Dank! So verlässlich, dass mein Selbstbewusstsein und mein fundiertes Wissen über die Balance, mir selber aus den durch den Schaden entstandenen Muskelfunktionsstörungen (bis hin zu Lähmungserscheinungen) heraushelfen konnte. Dieses Wissen möchte ich euch da draussen gerne weiter geben, damit ihr euch in Selbstbewusstheit gesund bewegen und auf verlässliche, individuell angepasste Korrekturen verlassend, bauen könnt.

Sommeraktion 2016.
Melde dich bei mir zu einer Probelektion.
Erfahre, erlebe, wie du und dein Körper eine Einheit in Leichtigkeit werden können.
Der Alltag und die darin verpackten angepassten Bewegungen sind das Ziel.
Ich freue mich auf dich, euch als Familie, Sportklicke, Bewegungsbegeisterte und auf einen regen, fairen, schlauen, weiterbringenden Austausch.
Und wie immer, auch eure Tiere werden mit allerlei „modernem“ bespasst und auch diese benötigen heutzutage je länger je mehr ein Bewusstsein von ihren Haltern, gegenüber statisch korrekten Bewegungsabläufen, weil auch Tiere ihre Balance schätzen und nicht einfach haben.

Herzlich eure claude

Leave A Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *