Biochronologie …

Liebe Alle

 

Nun kann ich euch endlich berichten, wieso es einige Zeit in Anspruch nahm, bevor ich wieder einmal einen Blogbeitrag schreibe. Die letzten Wochen waren intensiv. Ich bin Menschen begegnet, welche mit Schwierigkeiten verschiedenster Natur zu kämpfen haben. Welchen, denen empfohlen wurde sich mehr zu bewegen, sportlich zu betätigen. Einerseits weil sie präventiv müssen und andererseits weil sie einseitige Entwicklungen ausgleichend bearbeiten sollten. Viele und im Grunde optimal für mich im Sinne von L.E.P. sind auch Tierbesitzer, von Hund bis Pferd. Aber ganz allgemein kann ich selbstverständlich noch weitere Tierhalter dazu nehmen, „der innere Schweinehund“, weil ein Grundbedürfnis war und ist, das Alltagsverhalten optimaler zusammen zu führen.

Naturheilkunde als Vorlage

Nun bringe ich hier einen sicherlich eigenwilligen Quervergleich zur Sprache, der jedoch für jene die sich mehr Gedanken über die Umwelt, die natürlichen Gegebenheiten machen, anstatt einfach nur zu konsumieren, was vorgegeben wird von Interesse sein müsse. Dieser Quervergleich ist entstanden weil ich einerseits erst kürzlich die Sendung Puls über Fitness anschaute und andererseits auch einige Terra-X Sendungen. Wir alle sind was und wer wir sind. Aus uns wird nicht plötzlich ein anderes Lebewesen nur weil wir gewisse Dinge ausprobieren, nachahmen versuchen, im festen Glauben wir täten Gutes für uns. Und komisch für mich zumindest ist, dass in Sachen Fitnessindustrie noch niemand einen Bezug zur Umwelt gezogen hat. In der Sendung Puls ist eindeutig hervorgestochen, dass die momentane Fitnessindustrie (und hier lege man bitte die Aufmerksamkeit auf Industrie) uns alle glauben machen will, es handle sich um Angebote die unwiderstehlich sind um gesünder, stärker, vitaler und besser zu werden. Nimmt man nun zum Quervergleich die wilde Natur der uns am nahesten Verwandten, dann sollte eigentlich einigen klar werden, dass wir zwar glauben einiges zu können, aber dies längst nicht alles unserer ursprünglichen Natur entsprechen kann. Und mich stört enorm, mit welcher Intensität in dieser Branche Materialien auf den Markt geschmissen werden und niemand eine ökologische Nachhaltigkeitsfrage stellt. Fitnessgeräte, Stromverbraucher, Indoorgeräte was eigentlich draussen sein sollte, Nahrungsergänzungsmittel in grossen Plastikdosen und niemanden interessiert die Umwelt. Da geht für mich irgendwie die Rechnung nicht auf. Wenn doch Sauerstoff der wichtigste Lieferant fürs Blut und Blut wiederum für Muskeln ist, wieso dann drinnen? Hinzukommend dass diese Industrie Abfall in Bergen produziert – es gibt die Alternative – L.E.P.!

Gehe ich dann weiter und berücksichtige was ich in all den Jahren über das Vermögen der Faszien und ihrem gesamten Netzwerk, erforscht, gelernt, beobachtet und trainiert habe, dann beeinflussen wir gerade jetzt mit der momentan vorherrschenden, unnatürlichen Ideologie der Fitnessindustrie unsere weiteren evolutionären Entwicklungen, Wandlungen. Die Frage die sich mir logischerweise stellt ist eindeutig; ist dies zu einem nachhaltigen Erfolg, oder bringt es uns alle näher an ein beenden einer gesunden Entwicklung?

Nahrungsergänzung und Modalitäten

Die Fitnessindustrie baut gerade auf Trainings auf, welche vorwiegend der Kampfsportszene entstammen, sogar militärischen Ursprungs und vorwiegend aus USA sind. Von Crossfit bis Pilates, alle von Männern in die Welt gesetzt, um sich selber weiter, schneller, höher, besser, an die Spitze zu bringen und weiteren Druck bedeuten, in einer sowieso schon druckvollen Welt. Um kämpferisch mächtiger zu sein wie andere, um Hierarchien entstehen zu lassen, die offensichtlich unterdrücken und immer weiter Abgrenzen, anstatt fröhlich, spielerisch zusammenführen. Kurz mir fehlt der weibliche Aspekt, die Ästhetik, die kraftvolle Sanftheit und sogar Beharrlichkeit der weiblichen Natur.

Die Natur lebt in gewissen Tierbevölkerungen auch hierarchisch, aber nicht in allen. Es käme aber niemals einem Gorilla in den Sinn, einen Bonobo zu bewerten und als weniger wichtig, schlechter, schwächer in der Natur zu erachten. Sie begegnen sich nicht, oder weichen sich aus. Sie haben auch nicht dieselben Futterreviere und ernähren sich auch nicht gleich. Genauso könnte man sagen, dass die Japanmakaken sich nicht mit den Lemuren vergleichen und ebenso wenig dieselben Ernährungsideologien vorweisen. Für uns gehören alle Arten inklusive wir Menschen selber zur Gattung der Primaten. Vom genetischen her sind wir Menschen den Bonobos am nahesten, aber gehören auch zu der am weitesten entwickelten Primatenart. Jedoch ist die momentane menschliche Entwicklung noch nie so weit vom natürlich sozialen Ursprung entfernt gewesen, wie heute. Der Mensch schafft es wie kein anderes Lebewesen auf diesem Planeten, alles aber auch wirklich alles zu zerstören. Was nichts anderes bedeutet wie, er zerstört seinen eigenen Lebensraum. Wollen wir also hier in Europa wirklich auf Lehren aus dem amerikanischen, oder asiatischen Raum bauen? Wollen wir wirklich jener Entwicklungsgeschichte mehr vertrauen, als unser eigenen? Wollen wir den spielerischen, den leichten, den fröhlichen Aspekt in Sachen Training und Ernährung ausblenden?

Faszien und Leichtigkeit, energievolle Entspannung ohne Druck

Was haben alle meine Behauptungen nun mit Faszien, L.E.P. und trainieren zu tun? Klar muss ich auch hervorheben, dass kein anderes Lebewesen so fähig ist den Dingen auf den Grund zu gehen, wie der Mensch. Was mir aber heute je länger je mehr fehlt, ist das Quervergleichen und daraus schlüssige Entscheidungen zu treffen. Wieso? Weil keinem der tierischen Lebewesen einfallen würde, seinen eigenen Lebensraum bedrohlich zu verändern, so dass es sich nicht mehr natürlich ernähren, nicht mehr natürlich bewegen kann. Die tierischen Zeitgenossen haben jedoch immer noch die klügeren Strategien sich veränderten Situationen anzupassen, wie Menschen. Und daraus könnten einige unter uns lernen.

Nun, gehe ich auch noch von den Studien des Bundes aus, dann sind da draussen ca. 40% der Menschen nicht interessiert an sportlichen Betätigungen, Bewegung, oder sie können es sich kaum mehr leisten. Sei dies aus finanziellen, oder gesundheitlichen Gründen. Treffe ich solch einen Mensch und spreche ich mit ihm, dann habe ich im Grunde noch nie gehört, dass man nicht will, stets war die Antwort man kann nicht. Und mir ist es egal mit welchen Begründungen argumentiert wird. Denn Tatsache ist, wir bewegen uns alle, weil wir gesunden liegend, sitzend nichts, aber auch rein gar nichts im Alltag bewältigen könnten. Nicht einmal unsere Notdurft. Und hier ist der Ansatz meiner Überzeugungsentstehung.

Ich persönlich würde mich sozial gesehen zu den Katas zugehörig fühlen. Manch ein männliches Wesen unter uns Menschen vielleicht eher den Bonobos, wenn man sich die sexuellen Übergriffe der z.B. Silvesterparty in Köln nochmals vor Augen führt. Was sich aber unterschiedlich entwickelt in letzterem ist, dass der männliche Mensch im Vergleich zu den Bonobos in den folgenden Entscheidungen unterscheidet ist; der Bonobo macht Liebe anstatt sich kriegerisch, kämpferisch zu betätigen. Sie leben friedvoll, haben Spass, gehen spielerisch miteinander und in Bewegung um. Der Mensch will sich Nutzen ziehen aus sexuell motivierten Aspekten, Trainieren unter Druck um sich kriegerisch, kämpferisch zu terminieren. Was doch in evolutionärem Sinne ein totaler Widerspruch ist und nur zur Verschlechterung der menschlich sozialen Grundlagen führen kann.

Anstatt nur Kraft, Ausdauer, Geschwindigkeit – Faszien, Raum, langsam = Geschmeidigkeit

So, was schon längst neurologisch nachgewiesen ist, ist folgendes: das was wir oft, vielfach, am meisten üben, tun, das prägt unser alltägliches Verhalten. Egal wie alt wir sind. Beweis dafür ist die unlängst in den Medien verbreitete Nachricht, dass eine 94 jährige Spanierin endlich ihren Uniabschluss absolvieren konnte. Und was auch noch neurologisch erwiesen ist; die Faszien haben den Auftrag die gewollten Bewegungen, den Reiz, den Ausführungsbefehl zu steuern, die (fein)motorischen Fähigkeiten zu leiten. Die Muskeln tun lediglich das was die Faszien ihnen als Auszuführendes vorgeben, die Kraft und Ausdauer hierzu bereitzustellen. Auch haben die Faszien sechsmal mehr Nerven-Endungen wie die Muskeln, was in der technischen Bewegungsausführung eine grössere Rolle spielt, wie alles auf Muskelaufbau setzen.

In der Sendung Puls konnten wir alle sehen zu was die Fitnessindustrie uns führt. Da sah man Frauen, die sich bullig bewegen, kämpferisch geben, muskulär an ihre Grenzen gehen und behaupten sie seien fit. Worin nun? In Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, jedoch meiner Meinung nach nicht darin sich geschmeidig, leicht, weiblich und schön zu bewegen.

Metapher

Würden wir nun Japanmakaken umsiedeln nach Gibraltar und Berberaffen nach Japan, so könnten beide in enorme Schwierigkeiten gelangen. Denn dem Berberaffen würde nicht einfallen sich im harten, kalten Winter in die warmen Quellen zu setzen. Umgekehrt hätte der Makak keine Chance sich sozial so weiterzuentwickeln und wie die Berberaffen Futter überall zu klauen, weil einerseits seine hierarchischen Grundlagen zu nichts mehr führen würden und er andererseits zu wenig Nahrung bekäme, um weiter leben zu können. Mein Rückschluss ist nun, dass ich die diversen Trainings die als so toll und so gesundheitsförderlich angepriesen werden, sicherlich nicht schlecht sind. Aber sie können niemals im selben Mass für unsere europäische Herkunft funktionieren, wie für ihre ursprüngliche Herkunft. Man bedenke hier an die asiatischen und amerikanischen Angebote. Was ich aber herausgefunden habe ist; die Grundsatzideologie hinter diesen Trainings und unserer Traditionell Europäischen Naturheilkunde, haben dieselben Ansätze. Wir stehen in überhaupt nichts nach. Im Gegenteil, wir täten gutes aufzuhören diejenigen die sich noch an Mondrhythmen und deren Sinn erinnern und diese pflegen, als esoterisch verklärte, belächelnd abzutun.

Chronobiologie und Mondrhythmus = förderlich für den eigenen natürlichen Rhythmus

Die Chronobiologie ist jedem Menschen innewohnend. Chronobiologie bedeutet, dass der Mensch, sein Körper, seine Organe, das individuelle Sein, einem gewissen gegebenen Rhythmus folgt, der sehr viel mit Natur zu tun hat. In unserer Geschichte haben dies Kneipp, von Bingen und so weiter schon längst dokumentiert und nachgewiesen. Weshalb ich hier auch an unsere traditionellen Qualitäten erinnern und mit L.E.P. anknüpfen will, aus erfahrener und gelernter, zu Überzeugung geführter Erkenntnis.

Menschen die sich interessiert der vergleichenden Qualität hingegeben haben und aus den oben erwähnten anderen Trainings zusätzlich zu mir ins L.E.P. kamen, bestätigten schon nach kurzer Zeit, dass erstens L.E.P. in nichts hinten ansteht und zweitens, dass sie sogar eine Verbesserung für die eigene Umsetzungsqualität ihrer anderen Trainings, erst richtig durch L.E.P. verstehen, spüren, nachempfinden, erleben konnten.

TEN – Traditionell Europäische Naturheilkunde in Sachen Bewegung und Sport

Und für mich wenig erstaunlich ist die Tatsache, dass Ayurveda, TCM in ihren Gaben an Kräutern, Ernährungsansätzen dem genau gleichen Zeitplan folgen, wie L.E.P. es tut. Die Organtätigkeiten folgen einem natürlich gegebenen, dem Biochronologischen Rhythmus entsprechenden gesunden Zeitpunkt. Befolgt man diesen kann es eine enorme Verbesserung sein, ob für die Prävention, oder die Heilung, Unterstützung und Bewahrung. Hildegard von Bingen tat selbiges in ihren Lehren über die Kräutergewinnung und auch deren Einsatz. Also wollen wir wirklich Gutes tun, auch im Sinne der Nachhaltigkeit und vor allem der Natur zuliebe, hören wir doch auf zu glauben TCM, Yoga und so weiter, mehr Bedeutung zu schenken als dem unserer Geschichte entstammenden. TCM hat aus meiner Sicht einen riesig grossen Nachteil, sie verschwendet auf unnatürliche und längst schon bewiesene Art und Weise unnötig Leben, auf unserm Planeten. Seien dies nun die Tiger, Elefanten, oder Gürteltiere, diese haben nichts, aber auch rein gar nichts verloren in einer Nachhaltigen, dem Tierschutz und Umweltschutz entsprechenden Naturheilpraxis.

Und als Letztes noch. Mich erstaunt immer wieder, dass die Naturheiler die Wichtigkeit des Faszien-Netzwerkes, also jenes Bindegewebsmaterials welches den gesamten Körper zusammenhält, die Organe an Ort und Stelle belässt, jede auch kleinste Zelle umhüllt, unsere Formgebung ist und die koordinierte Bewegung, sowohl aus auch geschmeidigen Abläufe, noch nicht in seiner Wichtigkeit vollständig erfasst hat. Bestätigt hat die Wissenschaft mittlerweile, dass Faszien trainieren schlau ist, aber noch nicht wie. Denn auf Rollen, oder im Schwung erreichen wir nicht optimal auch die äussersten Extremitäten. Die unzähligen Trainingsangebote auch in Fitnessstudios, sind letztendlich nicht spezifiziert, sondern an vorhandenem angehängt, ergänzt. Die vierte Dimension fehlt den meisten noch – lasst Euch bei einem Probetraining davon spürbar überzeugen. Was übrigens auch längst schon nachgewiesen ist, Yoga ist nicht besser wie herkömmliche gymnastische Bewegungen. Was meine Feldstudie jedoch hervorgebracht hat ist; zum richtigen Zeitpunkt – richtig umgesetzt, ist Prävention, Steigerung, Effizienz, Leichtigkeit und persönliche individuelle Eleganz, als auch entspannender Energieausgleich.

Eure claude

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