Bewegung mit Kraft, oder wohl doch besser mit Technik?

Bewegung anhand von profitträchtigen Methoden, oder doch besser durch sich in dich hineinversetzende, erfahrene, könnende Trainer?

Die Gabe der Beobachtung und des sich Hineinversetzen in den Anderen

Den Unterschied erkennen, genau das erachte ich als wichtig, wenn es um sportliche Aktivitäten geht. Der gesellschaftliche Wandel durch geplante Obsoleszenz, welche auch ihren Weg in die Fitnessbranche gefunden hat.

Langjährige Beobachtung der Entwicklungen in Sachen Bewegung, Gesundheit, Mensch und Aktivitäten. Es muss effizient sein, aber nicht zwingend für denjenigen der die für sich richtige Form von Bewegung sucht, sondern für jenen der sie anbietet.

Das bedeutet, dass jene Bewegungsformen die wenig Lernen, Üben, Geschick und Zeit benötigen, auch Hilfsmittel brauchen, die gekauft werden müssen. Angebote mit Hilfsmitteln, die wiederum  und folgerichtig auch amortisiert werden müssen. Ich rede von Fitnessbuden die einen riesigen Maschinenpark zur Verfügung stellen. Material also, dass Ressourcen verschwendet und irgendwann entweder als Abfall endet, oder wiederum Energie verschwendet fürs Recyceln.

Da hat sich in den 90ern eine Branche aufgetan, amerikanisiert und eben auch hier mit eingeplanter Obsoleszenz. Das bedeutet, wer sich an Maschinen, Geräten abrackert, ohne jegliche Bemühung eine freie, vielfältige, humorvolle, lustvolle Bewegungstechnik und sich selber besser kennen zu lernen, der muss immer wieder dorthin gehen, wo genau dieses Angebot stattfindet. Mensch hat sich überreden lassen, nicht zuletzt auch durch Krankenkassen die behaupten, es sei gesund sich im Fitnessstudio sportlich zu betätigen, weil die Krankenkassen sich kostenmässig an den Ausgaben beteiligen und damit Kunden generieren. Profit ist das vorwiegend für eine Seite.

Anatomische Betrachtungsweise

Die Lehre der Anatomie geht seit Jahrhunderten den immer gleichbleibenden Weg der partiellen Betrachtung vom Körper. Entweder die Organe, oder dann die Muskeln, beziehungsweise die Knochen, Gelenke, Oben, Unten, Beine, Arme, Rumpf, etc. Bis heute sehe ich, wenn es um verbindende Funktionalität geht, dem folgend auch partielle Bewegungsangebote und die Rede von Kraft, Muskulatur, als ausschlaggebenden Faktor, für Bewegungsabläufe. Jene Bewegungsabläufe die in Büchern der funktionalen Anatomie gezeigt werden, werden von kriegerischen, olympischen Disziplinen her- und abgeleitet. Speerwurf, Diskuswurf, Hoch/Weitsprung, Rennen und letzteres bedeutet, davon rennen zu können. Keiner stellt sich die Frage wovon. Werfen bedeutet den anderen bewerfen zu können. Heben, bedeutet sich stärker, grösser, kräftiger als der Andere beweisen zu können. Wir heute aber, sehen den Zusammenhang mit der Antike nicht mehr und folgen, im Glauben das Richtige zu tun um gesund, jung, agil bleiben zu können. Wieviel Abnutzung des eigenen Körpers mithineinspielt ist wenig Thema, Hauptsache Sport, Fitness, Sixpack, Betrachtung des Äusseren. Wie Mensch in sich hinein fühlt, sich selber in Sachen Neigung und Vorgaben erkennt, wird heute nicht mehr, oder nur sehr wenig thematisiert.

Werbung, Werbung, Werbung machts

Die reden nur davon wie Kondition aufzubauen sei, aktuell «functional» Training. Aber dann auch davon, wie zu viel Trainieren dem Gehirn zusetze. Was also soll Mensch nun glauben?

Ich jedoch Rede von zusammenhängender Anatomie. Zusammenhängende Bewegungsabläufe die nicht auf Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, in simpel anmutenden, eintönigen, maschinellen Trainingseinheiten stattfinden. Ich rede von Bewegungstechnik, die sich verinnerlichen lässt und auf, oder für sämtliche Sportarten übertragbar ist und eben auch lange anhaltend Sicherheit für das eigene Gespür gewährt. Ich rede davon sich selber in seiner Bewegungsgabe, egal in welchem Alter zu erkennen und nicht nur zu erhalten, sondern auch dazuzulernen. Lernen kennt kein Alter und es muss nicht Yoga sein! Es muss auch nicht Pilates sein, denn hinter diesen Angeboten steht schlicht und einfach die Obsoleszenz der Markenrechte, die sich die heutige Fitnessbranche mit viel Geld, auch in Aussicht, angeeignet hat. Ziel; Profit. Ist Yoga wirklich für alle so gesund wie es angepriesen wird? Und wenn ja, wieso setzt sich Tai-Chi und Chi Gong dann nicht gleichermassen durch im Markt? Haben alle diese Bewegungsangebote doch im Grunde denselben Hintergrund, sie sind aus dem asiatischen Raum. Nur Pilates wurde von einem einst Gefangenen Europäer, Kunstturner erstellt, damit er seine erarbeiteten Grundlagen nicht verliert. Respekt dafür, doch nur weil er gestorben ist und jemand dieses Training für sich und aus Profitgier aneignen konnte, bedeutet es noch lange nicht besser zu sein, wie andere. Solches sollte sich fragen, wer sich selber und seine Vorgaben erkennen will und nicht nur die durch viel Werbung präsentierten Angebote einer Industrie, die Profit schlagen will und sich nur für das eigene Wohl in Sachen Reichtum interessiert, aber sich nicht für unser aller Wohlbefinden, Gesundheit und soziales Dasein.

Klar – Bewegung muss sein, für Menschen mit grosser Bewegungsarmut im Alltag

Also Bewegen müssen wir uns alle, das ist auch allen klar. Entweder wir bewegen uns viel im Alltag, bedingt durch den Beruf. Oder wir gehen uns zusätzlich bewegen, damit wir den Alltag besser bestreiten können. Nun habe ich da eine Theorie, die basierend auf menschlichen Gegebenheiten, eine Bewegungstechnik lehrt, welche für alle übertragbar auf den unterschiedlich zu meisternden Alltag ist. Und vor allem ist mir wichtig, dass der menschliche Körper nicht mehr unterteilt wird in Rumpf, Arme, Beine, Po, Wirbelsäule, Muskeln, Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, sondern in zusammenhängendem, sich unterstützendem Ganzheitlichem. Ohne Anspruch zu haben gewisse Talente, Neigungen, Begabungen mitbringen zu müssen. Du sollst dich und deine Vorgaben, deine physischen Möglichkeiten, Gegebenheiten so kennen lernen, damit du dich selbständig, sicher und vor allem gesundheitsmässig, förderlich bewegst. Und, mein Vorteil ist nun mal jener, nicht nur Interesse an Profit, oder Bekanntheit meiner Person zu haben, sondern ein Bewusstsein in der Gesellschaft zu einem erkenntnisreichen Wandel wecken zu wollen.

Diese Bewegungsökologie basiert auf einer studierten anatomischen Grundlage, auf einer Gabe der Beobachtungen, welche ich seit über 40 Jahren mache und die ganz bestimmt und auch bewusst, neben den Akademien, Universitäten, gemacht wurden. Wieso? Weil mich eben die übernommenen, amerikanisch, oder asiatisch basierten Techniken, die in Windeseile an Interessierte übertragen wird, eher skeptisch gemacht haben. Sprich – was ich in 8 intensiven Jahren im Vollzeitstudium verinnerlicht habe, wird in der heutigen Industrie innert Wochen/-enden, Teilzeit, gewinnbringend für den Anbieter, Menschen die dafür bezahlen übergeben um das Gelernte gewinnbringend weitergeben zu können, aber mit wenig Lehre die individuellen Vorgaben zu erkennen.

Was ich sehe kann durch Methoden allein nicht dauerhaft verbessert werden

Beispiel? Ich hatte eben erst die Möglichkeit an einem Markt teilzunehmen. Ja, Markt wie er stattfindet in verschiedenen Städten. Nicht nur in der Schweiz. Man kann Stände anschauen, konsumieren, sich mit Mitmenschen treffen, oder dann wie ich die Möglichkeit ergreifen, Menschen zu beobachten wie sie sich bewegen. Meine Gabe ist, dass ich erkennen kann, wie die jeweilige Körper/Statik ist, wo mit zu viel Kraft umgesetzt wird, wo Schmerz ausgewichen wird, wo und wie kompensiert wird und was im Grunde stattfinden müsste um nicht nur zu erhalten, sondern auch dauerhaft zu verbessern. Ich habe also Menschen beobachtet, denen man die Schwere ihres Arbeitsalltages ansehen kann, aber auch welche die zu bequem sind Aufwand für körperliche Besserung zu betreiben. In Gesprächen konnte ich hören, dass man lieber auf Hilfsmittel von Einlagen, bis Medikamente zurückgreift, wie mit Zeit, Einsatz, Lernen wollen seine Konstitution zu verbessern und zu erhalten. Das WIE sich selber wahrnehmen und WAS für sich tun, ausser Geld verdienen, oder ausgeben, scheint der Werbung zu folgen und nicht der eigenen Wahrnehmung.

Da ziehen also erst jene auf den Marktplatz die ihre Ware anbieten und schon dort war zu beobachten, dass das Hauptmerk auf die Auslage des Angebotes gelegt wird und der eigene Körper nur dazu dient, dieses umzusetzen. Fehlhaltung, schädigende Bewegungsabläufe, Schmerzen, physische Dynamik, alles egal, man hat ja Muskelkraft. Sind sie dann spät am Abend erschöpft, dann ist dies nicht nur dem langen Tag geschuldet, sondern auch der wenigen Aufmerksamkeit für den eigenen Körper, dessen Wohlbefinden und eben der Bewegungstechnik. Man tut einfach, egal was der eigene Körper einem sagt. Man kann sich ja dann nach dem Markt erholen.

Später folgt die kauflustige Menschenmenge, die man an sich vorbeiziehend beobachten kann. Die sich zwar bewegt, aber kaum ein Bewusstsein dafür hat wie. Einige Gespräche mit Mitmenschen haben gezeigt, dass sie bereit sind über ihr Dasein zu reden, aber nicht über die Möglichkeit an ihrem Körper, an ihrer Bewegung und folglich dem Sichtbaren zu arbeiten. Übertragen vom Spruch «man ist, was man isst», sollte es wirklich auch heissen, «man sieht, wie man sich bewegt». Alles muss auf das Aussen wirken, sogar bei jenen, die offensichtlich den Sixpack, die starken Oberarme haben und sich 4-5 Trainingseinheiten leisten können. Wie es aus ihnen heraus aussieht und wie dies auf das Aussen wirkt, ist egal. Sei dies nun, dass mir einige von ihrem Schicksal erzählten, von Operationen, von Unfällen, von Hirnschlägen, von chronischen Krankheiten und sich auf das System verlassend, Spezialisten anvertraut haben, die ihnen zwar hilfsbereit einiges angeboten haben, ausser den Faktor Selbstheilung, Erhaltung der noch vorhandenen physischen Möglichkeiten, ohne weiteren Verschleiss.

Es ist nicht egal auf wen du zuerst hörst

Nein, ich habe keine esoterische Ader, auch wenig Verständnis für dieses Gedankengut, denn es beruht auf derselben Ideologie, alles kommt von aussen. Sprich dir verspricht ein sich wichtig nehmender Mensch Heilung, Besserung durch Engel, Channeling, Kartenlegen, Kräuter, Wundersalben etc. Leider kommt da wenig von innen, von selber, von sich aus, geschweige denn mit nötiger (Selbst)Erkenntnis, dass alles Arbeit ist und Zeitaufwand. Zeit das kostbarste Gut in einem einmaligen, befristeten Leben.

Eine weitere Beobachtung die ich nun über Jahre gemacht habe ist, wie sich Körper, deren Aussehen und Wirkung in Betrachtungsweise für Andere, verändert haben. Also muss ich davon ausgehen, dass das Interesse am Profit für Bewegungsanbieter grösser war, als das Interesse für die eigenen Vorgaben jener, die sich bewegen sollen. Der gute Trainer ist doch jener, der die Zusammenhänge, das Zusammenhängende im gesamten Körper sieht und sich in den Anderen hineinversetzen kann und nicht jener, der eine Methode erlernt hat und diese, egal auf wen überträgt.

Die Welt ist in Bewegung, wegen des Klimawandels

Leider ist diese Bewegung noch nicht in der Fitnessbranche angekommen. Müssen wir wirklich einen Maschinenpark haben, TV-Shopping Geräte, um uns schlau, gesund, aber vor allem nachhaltig zu bewegen? Auch thematisieren sollten wir endlich die Ernährungsvorschläge aus dieser Branche. All die Produkte die von wegen gesund, sportlich, fit, angeboten werden, sind doch mal Hand aufs Herz, Verschwendung von guten Nahrungsprodukten, welche in Pülverchen, Riegel verarbeitet und auch noch verpackt in Plastik werden. Würden wir uns wieder auf unseren Körper hörend bewegen und ernähren, wären viele, sehr viele Produkte völlig unnötig. Sie suggerieren uns nur ein Leben mit weniger Beschwerden, damit wir älter werden sollen, dabei jünger aussehend, aber erwiesen gesünder sind wir dadurch nicht.

Keiner will wahrhaben, dass im Grunde nicht wir entscheiden wie alt wir werden und auf welche Art und Weise wir dereinst von diesem Planeten gehen. Eine ganze Industrie, mit enorm viel Werbegeldern entscheidet es für uns, wenn wir ihr blindlings folgen. Ich bin der Überzeugung, dass der menschliche Körper ein Verfallsdatum hat, nicht ewig leben kann ohne jegliche Spur von Verschleiss. Wir müssen lernen mit den entstandenen Gegebenheiten aus unseren Lebensweisen klar zu kommen. Wir verstehen es, wenn es vergleichsweise um unser Auto geht, um unser Haus, um unser Fahrrad, um unsere Kleider. Alles wird irgendwie durch Gebrauch verschlissen. Es muss gewartet, repariert, aber vor allem gepflegt werden. Wir pflegen also Gebrauchsgegenstände vor unseren Augen besser, wie unseren Körper. Wir glauben mit dem «besten» Motorenöl, Benzin, unser Auto länger am Leben zu halten und vergessen die Wichtigkeit der Pflege, des empfohlenen Services durch eine hoffentlich verlässliche Garage. Übertragen auf unsere Körper, behandeln wir wenig PS starke Motoren, mit den teuersten Mitteln und Massnahmen und werden dennoch nicht zum Rennauto ohne Verfallsdatum.

Übertragen wir nun diese Ansicht über unser fahrbares Vehikel auf unseren Körper, so sehe ich Diskrepanzen. Bewege ich ein Auto nicht richtig, verschleisse ich Bremsen, Räder, Benzin, Öl. Bewege ich den Körper nicht richtig, verschleisse ich Füsse, Gelenke, Wirbelsäule und sogar Organe, weil die richtige, entsprechend freie, individuelle Technik ausser Acht bleibt. Aber auch z.B. durch falsches Schuhwerk, bzw. Bereifung. Mit falscher Bereifung gefährde ich nicht nur mich selber, auch andere im Strassenverkehr. Wenn ich auf unserem Sportplatz das Training für Leichtathletik sehe und dort aus Kostengründen das falsche Schuhwerk zugelassen wird¸ dann gefährdet dies den körperlichen Zustand. Diskrepanz ist doch logischerweise, dass wir unserem Gefährt mehr pflegende Aufmerksamkeit zukommen lassen, wie unseren Füssen, die uns tragen, fortbewegen und in denen sich der gesamte Körper wiederfinden lässt.

Einpacken in Kunststoff, oder Enge

Falsche Belastung, ausserhalb der erforderlichen Statik, eingepackt in oft zu enge, zu kleine, zu künstliche Schuhe. Auch Mode bewirkt eine falsche Lauftechnik, die ausser Acht bleibt. Man trainiert alles, ausser die Füsse und Hände. Man macht auf Ausdauer, Kraft und Tempo, ohne der nötigen Statik genügend Aufmerksamkeit zu schenken. Vielleicht wird erklärt wie die Arme zu führen sind, oder wie abgerollt werden muss, dennoch ist Verschleiss vorprogrammiert. Spätfolgen vorprogrammiert. Verschleiss anstatt richtiger Einsatz der Faszien, des gesamten Netzwerkes der Faszien, welches ineinander und füreinander arbeitet, mit deren durchgehend zusammenhängender Bewegung. Wegen einseitiger, falscher nicht den Vorgaben entsprechender Bewegungsabläufe. Kraft, Ausdauer allein macht es nicht aus, wenn der Trainer z.B. Einseitigkeiten, falsche Statik, nicht erkennt. Was ich meine ist, falsche Bewegungstechnik nur an Geräten, Maschinerien, oder Methoden wiederholt und falsch verinnerlicht, macht kein freies, korrektes, effizientes Bewegen möglich.

Trainierst du also Methoden, oder an Maschinen, Geräten wie Fahrrad, auch Hanteln, ist noch lange keine Alltagsbewegungsverbesserung gewährleistet. Geschweige denn, dass solche Trainings hilfreich auf den Alltag übertragbar sind. Metaphorisch macht Kraft/PS allein doch noch lange nicht die erleichterte Geländegängigkeit möglich. Es ist und bleibt die Technik. Technik ermöglicht mit weniger Kraftaufwand, weniger Energie, weniger Verschleiss, sogar bessere Resultate zu erwirken.

Also selbst dann, wenn jetzt Yoga hochgehalten wird, von Ärzten empfohlen, ist es dennoch so, dass das altherkömmliche Gymnastizieren, der Antike entsprungen, nicht schlechter ist. Es kann nicht sein, dass Yoga besser ist wie andere Bewegungsarten, nur weil das Markenrecht auf Yoga irgendwann von einem Europäer, als frei zur Verfügung stehend entdeckt, nun zu einem Hype gemacht wird. Da steckte eindeutig Geld für Werbung, PR, als auch ein geschickt aufgebautes Netzwerken dahinter. Sehe ich also wie im vorherigen Beitrag, was der Herr studiert hatte (Betriebswirtschaft) und was er für sich und nicht für die Menschheit wollte, dann ist sein persönlicher Profit ganz klar erkennbar. Und die Bewirtschaftung der Fitnessindustrie hat sich angeschlossen, weil auch sie den für sie möglichen Profit erkennen konnte. Die Ottonormalverbraucher glauben es und folgen dem, weil sie sich die Zeit sich und ihre genetischen Vorgaben kennen zu lernen nicht mehr nehmen. Blindflug also.

Individuell, unterschiedlich, ob mit physischen Problemen, oder Bedürfnissen

Zurück zu dem was ich beobachten konnte, als ich einen ganzen Tag lang einen Marktgänger begleitet habe. Da sind ungeheuer viele Menschen die sich bewegen und nicht merken, wie. Da sind ungeheuer viele die sicher sogar Fitness und Yoga, oder Fahrradfahren und Wandern betreiben, aber nicht merken, dass ihre Körper das ohne ausgewogene Belastung, mangels korrekter Statik tun. Nicht die Muskulatur macht uns statisch korrekt, auch nicht wieviel Kraft wir aufbringen mögen, um unser Körpergewicht von A nach B zu bewegen. Es sind die Faszien, als Sinnesorgan, als Bewegungsleiter und Impulsgeber, die Aufhängung im Köper, welche Bewegungsauslösung überhaupt erst an die Muskeln weitergeben. Im übertragenen Sinn; haben wir zu viele, oder zu starke Muskeln z.B. in den Armen, aber nicht dazu ausgewogene Beinmuskulatur, bewegen wir unseren Körper schlicht und einfach mit überhöhtem Kraftaufwand in unseren Füssen, weil diese das Gewicht des gesamten Körpers zu tragen haben und alles ausbalancieren müssen. Die Hüften und Knie verschleissen schneller und das Ersatzteillager an Gelenken muss abgefragt werden.

Verletzungsrückstände, Bewegungseinschränkungen, bleibende Schäden

Sind alles Einschränkungen im Alltag. Nicht selten zu beobachten. Viele können also gar nicht mehr so wie sie wollen. Dennoch ist auch manchen bewusst, dass sie in Bewegung bleiben sollten. Die Angebote der Fitnessindustrie sind jedoch mehr auf Prävention, Schönheit, Wirkung, wie Heilung, oder Verbesserung ausgerichtet. Es ist noch viel zu wenig belegt, beziehungsweise sogar gänzlich ungeklärt, wie gut Yoga im Vergleich zu anderen Bewegungsprogrammen abschneidet. Siehe folgender Link, der einige Fragen beantwortet, sogar, dass Yoga riskanter ist als andere Bewegungsprogramme für z.B. den Rücken. https://www.medizin-transparent.at/ruckenschmerzen-besanftigen-hoffnung-yoga

Sprich – die Menschen die ich trainiere, können mit all ihren Beschwerden darauf zählen, dass die L.E.P.® Bewegungsprogramme genau darauf Rücksicht nehmen. Bei L.E.P.® steht also das Individuelle des Menschen im Vordergrund und nicht die Methodik dahinter. L.E.P.® Bewegungseinheiten haben sogar schon Wirbelsäulen wieder in korrekte Position gebracht, nur durch die zusammenhängenden, ergänzenden Bewegungsabläufe. L.E.P.® kann innerste Faszien-Unordnung wieder Ordnen.

Aus der Bachelorarbeit «Faszinierende Faszien» von Clara Barbara Karelly, ist auch zu entnehmen, „dass durch Trauma, Verletzung, die räumliche Grundordnung der Faszien in Unordnung sein kann und infolge dessen, die Entstehung funktioneller Störungen erklärt werden kann. Nur ist das noch viel zu wenig bei Schulmedizinern, aber auch Anbietern von sportlichen Betätigungen angekommen. Also auch Yoga kann da nicht viel ausrichten, wenn sich Dysfunktionen im faszialen Gewebe festgesetzt haben. Noch immer leiden zu viele unter chronischen Schmerzen, Fehlstellungen und also logischerweise auch Fehlbelastungen.“  Dies bedeutet z.B. – ist der Körper zu sehr nach vorne ausgerichtet, kann keine gleichmässige Belastung von Bauch und Rücken erfolgen. Oder, ist eine Seite im Oberkörper kürzer, wie die Andere, wird sich dies auch in aktiven Bewegungsabläufen nicht einfach korrigieren lassen, weil Faszien mit zu grossem Zug nicht einfach nachgeben.

Unser aller Problem also ist – Zitat; «dass es nicht einfach ist, eingefahrene Denkmuster zu verlassen. In den letzten Jahren sind durch wissenschaftliche Erkenntnisse über den Faszienapparat neue Sichtweisen und therapeutische Ansätze entstanden. Aufgrund der enormen Fülle an alternativen und neuen, aber auch alt hergebrachten Ansätzen ist noch großer Bedarf an Forschung gegeben.» Aus der Bachelorarbeit Faszinierende Faszien von Clara Barbara Karelly, die ich bei Interesse zumailen kann.

Ich habe geforscht – über 8 Jahre – mit über 1000 TeilnehmerInnen – nur weil sich die eingefahrenen Denkmuster nicht dafür interessieren, bedeutet es noch lange nicht, dass meine Ergebnisse unwichtig, uninteressant, unwahr, oder gar unbedeutend sind.

PS. Die Uni Basel hat soeben eine Studie herausgegeben, welche meine Erkenntnis und Haltung in Sachen Training bestätigt. „Warum Krafttraining Ausdauermuskeln auslöscht und dies Auswirkungen hat auf die im Alter schwindende Muskulatur.“

Eure claude

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