Hypothese

Ich bin eine Kreative und (Frei)Denkerin

Laterales Denken ist für mich natürlich, für andere ungewöhnlich

In Anlehnung an einen berühmten Satz von Elfriede Jelinek, den sie nicht müde wird zu wiederholen und zu variieren. Er lautet wörtlich: „Es wird der Frau einfach kein Werk zugetraut“ – „Die Frau hat in dieser Gesellschaft kein Werk“ – „Eine Frau darf kein Werk haben“.

Hypothese

Wieso sollte Philosophie nur den Studierten und anhand unzähliger männlicher Prägungen die zum Studium gehören, überlassen werden? Die hegemoniale Männlichkeit der Philosophie? Philosophie wie folgt beschrieben;

  1. Streben nach Erkenntnis über den Sinn des Lebens, das Wesen der Welt und die Stellung des Menschen in der Welt; Lehre, Wissenschaft von der Erkenntnis des Sinns des Lebens, der Welt und der Stellung des Menschen in der Welt. Nur Männer können Philosophisch den Sinn des Lebens und das Wesen der Welt interpretieren, erforschen und erklären?
  2. persönliche Art und Weise, das Leben und die Dinge zu betrachten. Leben und leben lassen – und hier setze ich an – ich wurde eigentlich unfreiwillig zur Feministin und gezwungenermassen – von Männern – dahin getrieben mich „schlauer“ zu machen. Grund? Wählst du als Frau einen der „schönen“ Berufe, hast du eine Wand von hegemonialer Männlichkeit vor dir, die sich selber genau diese schönen Berufe vorbehält.

Hegemoniale Männlichkeit – Wikipedia

Männlich geprägt und indoktriniert, jedoch ungeachtet in der heutigen westlichen Welt. Also ich meine die männlich ausgedrückte philia = Liebe zur sophia = Weisheit, die via Religion und Glauben, den Frauen über Jahrtausende viel zu wenig Raum zugestand. Frauen müssen sich folglich erst mit der männlichen Philosophie und Theologie/Religion studierend auseinandersetzen, daran abarbeiten, um sich eine eigene Meinung, Bild, Gedanken, Weisheit überhaupt ermöglichen zu können. Hierin liegt bereits der für mich begrabene Hund.

Die Indoktrination im westlichen Leben ist dermassen männlich hegemonisch geprägt, greift überall und viele denken keine Sekunde daran, dass gewisse Entstehungen durch Indoktrination Fuss fassen konnten. Ein Beispiel? Manager waren Anfang der 90er noch höchst verpönt! Durch Indoktrination und hegemoniale Männlichkeit haben sie heute die Macht. Sie lassen Produkte von Ingenieuren entwickeln, Forschungen vorantreiben, egal ob sie der Welt, Mutter Erde dienlich sind oder nicht, egal ob Schaden entsteht, weil daraus ja wiederum mit Technik neue männliche Berufswünsche erzeugt werden können. Und es werden nicht selten grosse, globale Unternehmen daraus. Sich herauszureden, Frauen würden, könnten, sollen auch, ist meiner Meinung nach nicht Chancengleichheit, sondern friss, oder stirb Modus.

Ich bin es wirklich leid, weil ich sehr viel Gewalt erlebt habe durch hegemonial ausgerichtete, sich deswegen in Sicherheit wägende Männer und meist auf ganz perfide, hinterhältige Art und Weise. Meist sogar hinter meinem Rücken, andere manipulierend, schlecht beeinflussend, um nicht selten meine Idee an sich zu reissen und selber zu vermarkten. Hegemoniale Männlichkeit lässt nicht zu ihre soziale Dominanz gegenüber Frau in der gesellschaftlichen Praxis zu schwächen. Solche waren und sind es noch immer, welche meine Haltung, meinen Glauben, meine Person angreifen. Ich rede also von erst psychologischer Gewaltausübung in Form von – du bist Frau, kannst also selber nicht denken, ohne dass du dich an männlichen Vorbildern abgearbeitet hast. Deshalb halte ich aus meiner Berufsecke reflektierend und hinterfragend nicht mehr zurück. Nicht die Enttäuschung sich an meiner Person auszulassen treibt mich, eher der Zweifel wie so manches entstehen konnte und sich dumm und dämlich verdient, ohne jeglichen sozialen, umwelttechnischen Nachhaltigkeitsgedanken. Die Sport und Bewegungswelt.

Hegemonial ist diejenige Männlichkeit, die sich durch einen privilegierten Zugang zur Macht des Patriarchats auszeichnet.

Die männliche Hegemonie in der Fitness und Sportwelt. Weil ich eine Kreative bin, in einem liberalen Land aufgewachsen, muss ich heute zwingend, via der Benennung von Chancenungleichheit, über einiges reden können. Wieso? Wenn immer ich an männlich geprägten Machenschaften zweifelte, sie in Frage stelle und den Dialog, Diskurs suchte, oder suchen wollte, es immer in Gewalt, oft fies in psychischer und nicht nur simpler Grobheit endete. Das musst du erstmal wegstecken, auskurieren, daran wachsen wollen, um nicht in Verbitterung zu enden. Aber ein gewisser Frust lässt sich bei mir nicht einfach so, durch Positivismus verdrängen. Nein, gewisse Traditionen, Regularien, Regelwerke, bis heute fest in Männerhand, die regelmäßig abzuwickelnden Geschäftsangelegenheiten. Der Regelbruch durch Männer, jedoch selten sanktioniert.

Von interessierten Frauen hervorgebracht, von Männern verwirtschaftet. Die bis heute nicht beleuchtete, geheim gehaltene Satzung der Manager, gemeinsam mit den Ingenieuren. Vor allem jene Ingenieure die sich der Produkteentwicklung hingeben, auch ungeachtet der Notwendigkeit und Nachhaltigkeit, Hauptsache wir die Gesellschaft, Kaufen und Glauben.

Metaphorisch gesehen läuft ganz eindeutig was falsch – manch Recherche hat mich unbeachtete Gemeinsamkeiten erahnen lassen, worauf die hauptsächlich männlichen Akteure, Forscher, Interessierten niemals kämen. Sie sind fixiert auf das was sie sehen und wissen wollen und sehen keine Berührungspunkte – vielleicht aus der Hegemonie-Sicherheit heraus. Die Forschung über die Geschichte der Pferde und Menschen brachte mich auf so einiges, was wir alle aus den Bewegungen nicht nur der Pferde (mit dem Mensch), auch anderer Tiere heraus verstehen sollten. Wir alle haben einen Körper, der unser aller Instrument ist welches uns bewegt. Von A nach B und Pferde haben trotz ihres Fluchtgebarens gelernt uns Menschen zu vertrauen. Sie Verbinden die Fähigkeit unsere Emotionen lesen zu können mit ihrer Seele die fühlt, ihrem Instinkt der warnt und sie gehen für uns über ihre Grenzen. Das lesen können von Bewegungen in der Natur ist überlebenswichtig. Das verstehen wie sein Instrument der Körper eingesetzt werden kann genauso. Pferd, Hund und Katze sind alle domestiziert und ich gehe mal davon aus, dass sie uns besser lesen wie wir uns. Sie alle zählen auf den Zusammenhalt, nicht nur ihres Körpers indem sie unversehrt bleiben und sich optimal bewegen, auch auf uns.

Indoktrination; Optimieren, Kämpfen, Kaufen, auf Teufel komm raus = Gewalt

Der Vergleich geht nun aus (m)einer „Not“-Wehr-Haltung zum Physischen über, indem ich behaupte dass sämtliche Trainingsansätze, Trainingsprodukte, aus kämpferischem männlichem Hintergrund/Interesse stammen und meiner Meinung nach die Mentalität in falsche Richtung gehend, schlecht beeinflussen. Weil Männer immer nur ein Ding erforschen und nie im Zusammen-hang. Wenn Gewalt nicht mit Gewalt beantwortet werden soll, wieso werden dann Bootcamps à la Militär, Kampfsportarten und ständig nur Kraft, Ausdauer, Kondition und kämpferisches Geschick angesprochen, aber nie Fröhlichkeit und Bewegungsästhetik und noch viel weniger mit der weiblichen Note zusammen für Bewegungsabläufe? Wieso bedient sich die westliche Welt ungeachtet der religiösen Hintergründe plötzlich sehr vieler östlicher, asiatischer Trainingsmethoden? Auch Yoga hat ganz eindeutig religiösen Hintergrund, wer das jetzt verneint, der täuscht sich, oder wurde eben schon indoktriniert. Wir im Überfluss Lebenden verzichten nicht, leben nicht asketisch, wollen uns mit Yoga optimieren, aber ohne die dazugehörende Askese, die unabdingbar Hintergrund von Yoga ist. Weshalb es für mich nur durch Indoktrination erklärbar ist, dass Yoga so dermassen (ungerechtfertigt) boomt und unseren kulturellen Hintergrund missachtet, oder gar verdrängt. So lange hegemonische Macht ausüben, bis die Gesellschaft es frisst, akzeptiert, egal ob erforscht, Hauptsache es wird lukrativ.

Feminismen und Sexismen in der gesamten Branche um Sport, Freizeit, Fitness.

Ich will mich nicht zurückhalten. Ich will unbedingt darauf aufmerksam machen, dass der männlichen Welt nach wie vor, dieses Mehr an Zeit, Zwischenzeit, für sich und zu ihrer egoistischen Selbstbehauptung, hauptsächlich ihrer Interessensgebiete zur Verfügung steht, jedoch nicht in gleichem Mass Frauen. Und schon gar nicht wenn diese gelernt haben sich für männlich geprägtes zu interessieren, so entsteht Hegemonie. Eine Gewohnheit aus vergangenen Zeiten, an der die Männerwelt zweifelsohne festhalten möchte, ihnen entginge ja sonst dieser Luxus an Zeit für sich, ihre Interessen und Hobbies. Zu beobachten ist die vereinfachte Welt/Anschauung erstmal geteilt und aufrecht gehalten in rosa/weiblich und blau/männlich, die ihre Wirkung nach wie vor beibehaltend, bewusst für die männlichen Ansprüche haben soll. Frau soll sich anpassen an die Vorgaben, der immer noch von ihrem Zeitvorsprung profitierenden Männerwelt, noch nicht umgekehrt. Frauen müssten angeblich lernen wie sie ihre Zukunft, ihr Karriereglück gestalten, optimieren wollen und Männer sagen ihnen wie sie dahin kommen. Frauen müssen sich also an die männlichen Wirtschaftsvorgaben halten, dürfen keine eigenen Vorstellungen und Ideen einbringen. Wenn doch wird vermännlicht.

Wieso erwähne ich dies gleich zu Anfang und wirke damit höchst kritisch, vor allem gegenüber gewissen, für meinen Geschmack zu männlich geprägten Entwicklungen? Weil wir doch mal Hand aufs Herz, deren Resultat heute sehen, fühlen und endlich als schädlich erkennen müssten! Die von Männern schon in ihrer Kindheit angewöhnte, sozial sehr gut genutzte Zwischenzeit, prägt doch laut ihrer eigenen Thesen hauptsächlich ihre eigene Karriere, ihren Status, ihre Ansicht davon wie dem Leben mehr Effizienz und weniger Arbeit, also Erleichterung verabreicht werden kann. Die sogenannt schönen Berufe sind in Männerhand und Frau hat dem zu folgen. Nur falls der eine, oder andere wohlwollende Mann es will, kann Frau daran teilhaben und Geld generieren. Die Medienwelt zeigt wunderbar welche Frauen wann und in welchen Berufsgattungen erfolgreich sein dürfen und wo eben eher nicht. Wenn nicht, sind es immer noch bestimmende Männer, denen Frau begegnet, ob sie aber auch von deren Seilschaften, Bruderschaften profitieren kann oder nicht, erfolgreich sein wird und Status erlangen darf, hängt auch heute noch mehr von ihren äusseren Attributen ab, sie muss Mann gefallen und nicht zwingend Wissen oder Können zeigen. Solches wirkt anstrengend, unbequem.

Sozialer Status, Spielregeln der Männer, Kapital. Weibliche Autorität wird verachtet…

https://literaturkritik.de/landweer-newmark-wie-maennlich-ist-autoritaet-das-geschlecht-der-autoritaet,25287.html

Setze ich nun den Gedanken von Pierre Bourdieu (1970b. S68) fort – Zitat: „Das ständische Selbstverständnis ist getragen von einer spezifischen Ehre, die ein bestimmtes Verhalten zumutet und angemessenes „ehrbares“ Handeln durch Achtung belohnt. Bourdieu überträgt diesen Gedanken der Stilisierung des Lebens auf die Strategie der herrschenden Klassen, die sich durch „Beherrschung von Spielregeln und verfeinerte Spiele“ bewusst oder unbewusst von den anderen zu unterscheiden sucht. Durch Distinktion bleibt ihr kulturelles Kapital im wahrsten Sinne des Wortes exklusiv.“ – und übertrage diesen in die Entwicklung der Fitness Branche, aber auch z.B. Fussballszene, so hat dort das kulturelle Kapital, zu ökonomischem gewechselt.

Weiter übertragen bedeutet es also, dass Männer den Status von Frauen bestimmen und sie klar im kulturellen Kapital belassen. Beispiel? All die Herren der Branchen ob Tanz, Ballett, Fitness, Wellness, die sich überall auch z.B. als Starchoreographen klar vor die sich meist in der Überzahl stattfindenden Frauen setzen können. Die Männerwelt ist also besser vernetzt und befürchtet, wenn ich Bourdieu folge Statusverlust, würden plötzlich Frauen das Zepter übernehmen. Es wäre Verlust von Ansehen, Kapital und das ist nach wie vor so, Kapital ist Männersache. Genau aus diesem Grund möchte ich gewisse Entwicklungen, auch wenn sie angeblich wissenschaftlicher Natur sind, in Frage stellen dürfen. Wieso? Männer gehen genau aus Statusgründen, Interessensgründen an Themen heran, die ihrem ökonomischen Status dienlich sind, ihn fördern und ihnen das ökonomische Kapital ermöglichen. Sogar dann, wenn Frau die Idee hatte. Frauen würden vielleicht viel mehr zum Wohl aller und allem Forschen, Querdenken, Schlüsse ziehen, Folgen erachten. Aber das ist eben „nur“ kulturelles Kapital.

Zitat aus dem obigen Link: „Dabei ist Autorität nichts Schlimmes oder etwas, das man bekämpfen müsste, sondern zuerst einmal ein notwendiger Prozess gesellschaftlicher Bewegung.“ – denn; „Den meisten Männern – sagen wir: historischen Personen, etwa Revolutionären, aber auch noch lebenden Politikern, Firmenchefs, Geschäftsmännern, Universitätsprofessoren, ja selbst Lyrikern – scheint ein magischer Nimbus zu eigen, den man im Volksmund eben „Autorität“ nennt. Man hat sie oder hat sie eben nicht. Wenn Frauen diesen Nimbus tragen, erscheinen sie uns oft als „männlich“.“ Was stigmatisieren ist…

Bewegungslernen, Bewegungsveränderung versus Muskeln, Kraft, Körperkult

„Durch Bewegung ändert sich ständig die Wahrnehmung der Umgebung, in der sich ein Lebewesen befindet. Das Lebewesen muss dann entscheiden, ob diese Wahrnehmungs-änderung durch die Bewegung entstanden ist, oder ob die Umgebung sich geändert hat.“ (Quelle; Wikipedia)

Die gesamte Entwicklung seit Jane Fondas Auftritte mit Aerobic und Arnold Schwarzeneggers Körperkult für Hollywood, kann ich heute sagen, dass diese Entwicklung von Amerika ausgehend, bei uns von W. Kieser eingeführt einseitig verlaufen ist. Wir haben also weniger kulturelles entgegenzuhalten? Deshalb halten wir uns ja auch an das was Hollywood vorgibt. Heute sind es Sendungen wie die „Höhle der Löwen“, die uns weismachen will, dass man mit unnötigen Produkten Millionär werden kann. Also eifern wir nach, was von überm grossen Teich zu uns gelangt und fragen uns nicht mehr ob es wirklich sinnvoll, nötig, gut und nachhaltig ist. Hauptsache schön nach aussen und viel „Kohle“, Prestige, einbringend. Wir kaufen unnötige Produkte. Und ich behaupte Kieser liegt nicht ganz richtig. Zu einseitig nur aus der Muskelkraftwelt betrachtet. Leite ich von der sozialen Welt der Pferde ab, dann müsste uns schon längst klar sein, dass diese trotz Grösse, Muskelkraft, Tempo und Leistungsfähigkeit nicht ihre Kraft einsetzen, sondern ihre mentalen Fähigkeiten und sie fördern das Miteinander, das Zusammensein. All die heutigen Sportlehren gehen sozial gesehen ins leere, sie sorgen für das Allein und nicht das Zusammen.

In der Fitnesswelt, Sportwelt, Bühnenwelt, Musikwelt, Modewelt, Filmwelt, ja sogar bis hinein in den Haushalt, Männer sagen was und wie. Geben alles vor, glauben zu wissen wie und was gut ist und Frauen dürfen, müssen das männliche Prinzip annehmen, übernehmen und lernen, sich darin zu bewegen, unterwerfen, ansonsten sie angefeindet, diffamiert werden. Eigentlich nur um die Autorität in ihr zu verhindern.

Distinktion läuft heute durch „Influencer“ – Beeinflusser, Manipulatoren. Die sich durch Aussehen, Muskelpracht, Körperkult, aber auch narzisstisch übertreibende Risiko- und Anspruchshaltung, welche enorm viel (Zwischen)Zeit erfordert. Sich in Szene setzen und von Produkteherstellern bezahlt werden. Wir alle kennen den Spruch „aussen hui, innen pfui“. Und Instagram, Facebook und Co. machen es einfach „den schönen Schein“ wirkungsvoll einzusetzen, sich nur mit seinem Äussern zu präsentieren, egal wie dissozial, inkongruent, vielleicht sogar ungesund das Innere ist. Und wer das Kapital hauptsächlich davon trägt wissen wir doch alle. Auch dann wenn der einzelne Beeinflusser nicht schlecht verdient. Bis dorthin ist jedoch der Weg immer länger und Steiniger und es sind nicht zwingend kreativ denkende Leute, eher Leute die Kreatives zu nutzen wissen.

Siehe die gesamte Fussballbranche und alle sich mit Status, Reichtum übertrieben darstellend, präsentierenden Protagonisten. Meiner Meinung nach nicht die Vorbildhaltung, welche das Genderthema positiv chancengleich beeinflussen. Klar spielen Frauen auch Fussball, entwickeln dadurch aber ein unweibliches Gangbild und das in meinen Augen wichtigste; sie verdienen niemals so viel Geld, wie es die Ronaldos, Boas, Hoeness etc. tun. Letzter „Aufreger“ aus meiner Sicht? Die NLA-Schweizermeisterinnen mussten sich auflösen, weil niemand ihnen Geld und Infrastruktur zur Weiterentwicklung bereitstellen konnte, oder wollte. Hm… es wird also noch immer auf die Zurückhaltung der Frau gesetzt. Ob in Kommunikation, Körpersprache, Abgrenzung, oder Wille.

Kommen wir also zur Thematik von Gesundheit, Sport, Training, Methoden

Lateral gedacht, weil mich einerseits das www – also world wide web und andererseits auch die neuesten Forschungsergebnisse aus der Biologie in Sachen wood wide web, also die Vernetzung des Waldes, der Bäume untereinander, unterirdisch, zu einem für mich total logischen Quergedanken brachte. Die Faszien, das Netzwerk, unter unserer Haut, im gesamten Körper, nicht offensichtlich sichtbar genau wie die beiden anderen, könnte Auswirkungen auf die Kommunikation des Bewegungsapparates, Schmerzen, aber auch durch Kompensationen für Weiteres annehmen lassen. Alles ist Kommunikation, Versorgung und Logistik.

Gehen wir davon aus, dass wie beim Internet, also dem „world wide web“, durch eine Kommandostelle die Kommunikation mit dem Rest der Welt untersagt wird, dann fliessen die Informationen nicht mehr. Zensur im Internet findet in diversen Ländern statt, die sind nicht mehr am weltweiten Geschehen angeschlossen, zensiert, also fliesst die Informations-Versorgung, Kommunikations-Logistik nicht mehr, auch nicht zu uns vorläufig noch Unzensierten.

Gehen wir des Weiteren davon aus, dass wenn im Wald im grossen Stil gerodet wird, mit grossen Maschinen einzelne, oder gar viele Bäume gefällt werden, ist laut Forschung auch dort die Kommunikation unter den Bäumen unterbrochen, oder gar ganz abgehängt. Das „wood wide web“ leidet besonders unter den riesigen, alles plattwalzenden Holzfällermaschinen, durch die der Boden verdichtet wird und dadurch weitere Bäume vom Netzwerk amputiert sind, oder die Kommunikation, Versorgung, Information untereinander, logistisch geschädigt ist.

Übertragen auf den Mensch ist meine Hypothese, dass dem fww – „fascia wide web“ – genau in diesen vergleichbaren Kommunikationen schlicht mehr zugestanden werden muss. Das Faszien-Netzwerk, das alles im Körper miteinander und unter einander zusammenhaltend kommunizieren lässt, muss freien Lauf haben. Wird dort durch ein Verletzungstrauma, einen operativen Schnitt das Faszien-Gewebe/Geflecht durchtrennt, zerrissen, läuft die Information, die Versorgungslogistik nicht mehr sauber, auch weil dadurch eine Narbe im Bindegewebe entstanden ist. Die Muskeln werden nicht mehr richtig versorgt und können vielleicht sogar ihre Funktion nicht mehr sauber ausführen. Es werden Organe schlecht/er versorgt, somit entstehen also logistisch Probleme für die Vitalität.

Der Vernarbung im innersten Gewebe wird noch nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Verklebung, Verdickung, Verfilzung kann aber auch durch übertriebenes Training entstehen, oder durch Bewegungsmangel. Die Forschung ist noch am Laufen. Aber meiner Meinung nach müsste die Schulmedizin vielleicht endlich zugeben, dass der Mensch mit Rückenproblemen nicht immer alleinig verantwortlich dafür ist. Weil Narben im Innersten bislang noch nicht als Problem-Verursacher erachtet wurden, Faszien sowieso nicht, werden Fehlbehandlungen, Fehleinschätzungen, Fehldiagnosen ausgeschlossen und das Verhärten, Verdicken, Verkleben des innersten Gewebes nicht als unangenehme Schmerzverursacher entdeckt. Unbehandelt führt es unweigerlich zu Verschlimmerungen, Fehlhaltungen, Kompensationen in der Körperhaltung und unausgeglichene Muskulatur. Narben bestehen aus meist festem Bindegewebe, weshalb Narbengewebe oft weniger elastisch ist. Dies kann zum Verziehen im Netzwerk und folglich auch in der Statik, also Haltung führen. Reaktionen im gesamten faszialen Netzwerk. Es schmerzen plötzlich Orte im Körper, die gar nicht in Verletzungsnähe liegen. Ich gehe davon aus, dass konventionelle Fitnesstrainings wenig Auswirkung auf Narben und das Narbengeflecht haben, also der Körper irgendwo anders kompensieren muss.

Aus der Neuroforschung zitiert: „die klassische OUTPUT-orientierte Herangehensweise, wie wir sie fast ausschliesslich im Sport, in der Therapie und in der Medizin vorfinden, dort sollte es in Zukunft vielmehr um vollständigere Herangehensweisen gehen. Für die Wissenschafts- und Statistikliebenden unter euch, hier noch einige Fakten über Output orientierte Ansätze, die sicher schon bekannt sind. Manuell-medizinische Interventionen zeigen nur sehr geringe positive Ergebnisse; man kann Faszien durch Druck – wenn überhaupt – maximal kurzfristig beeinflussen; Dehnen zeigt nahezu keine Effekte auf die Bewegungsweite, Krafttraining (inkl. funktionelles Krafttraining und Core-Training) wirken nur eher selten positiv auf die Bewegungsqualität und spezifische sportliche Leistungsfähigkeit, mitunter sogar leistungsmindernd.“ L. Lienhard Sportwissenschaftler

Ich sehe es ganz ähnlich – jedoch rede ich von der faszialen Signalqualität. Und ich rede nicht vom Fitnessgeprägten Dehnen, sondern vom L.E.P.® erprobt erwiesenen 4-D Dehnen.

Aus der Bewegungslehre muss ich auch sagen, dass Maschinentraining zu monoton ist, aber auch viele der aktuellen Group Fitness Angebote, weil sie der Lehre des Krafttrainings folgen und auf Muskelkraft, Ausdauer, Schnelligkeit abzielen, aber wenig auf das hierin später erwähnte Bewegungslernen. Ich empfand Krafttraining, Fitness immer als sehr oberflächlich, stupid, wegen der Monotonie. Genauso Marton und andere Ausdauersportarten die einfach eintönig sind.

Ach ja und die viel gepriesene Faszien Rolle bearbeitet nur von aussen und oberflächlich.

Forschung vorwiegend an jungen Männern – und nicht nur bei Medikamenten

Zitiert; Wissenschaftler analysierten in einer Studie die Körperhaltung von männlichen High-School-Absolventen, unmittelbar nachdem diese über ihre Abschlussnote in Kenntnis gesetzt worden waren. Diejenigen mit den besten Noten veränderten ihre Haltung, indem sie sich ganz unbewusst mehr aufrichteten.

https://www.ugb.de/ugb-medien/einzelhefte/essen-lifestyle/embodiment-wie-die-koerperhaltung-die-psyche-beeinflusst/

Vieles wird der Kosten wegen an jungen Männern geforscht und einfach auf Frauen übertragen. Ich habe viel recherchiert und bin höchst erstaunt und gleichzeitig auch nicht. Auch in Sachen Operationen. Zwar wird zugegeben, dass z.B. zu viel operiert wird, aber in nächster Instanz, wenn über manuelle Therapien geredet wird, wird nicht nur in der Schweiz auch in Deutschland ausgeschlossen, dass eine manuelle Justierung z.B. nicht nur Wirbelblockaden, Gelenkblockaden lösen kann, sie kann nämlich genauso gut auch Blockaden auslösen, also blockieren. Es könnten dadurch ebenso Narben im innersten Gewebe entstehen, wie beim „failed back surgery syndrome“.

Dann eine Faszien Rolle auf den Markt zu werfen, die meiner Meinung nach und vergleichbar zum „wood wide web“ eher verdichtend, verschlimmernd wirken muss auf das fww als auch auf Vernarbungen, ist der Produkteentwicklung zuzuschreiben weniger dem, Gesundes für uns als Gesellschaft und Frauen zu wollen. Es liegen keine Forschungsergebnisse vor, aber die Wirtschaft erfindet ja Produkte um sie verkaufen zu können und betreibt einflussreiches Marketing dafür. Und je nach Forscher widersprechen sie sich auch gerne.

In der Schulmedizin bislang unterschätzt, führten die Faszien bis dato nur ein Schattendasein. Und dies ändert sich nicht einfach automatisch durch Aha Erlebnisse via Forschung und folgender Einsicht. https://www.youtube.com/watch?v=t8gSUiobBvY

Noch keine Forschung am lebenden Körper, also noch kein Faszien Bewegungslernen und auch kein Sehen, was das Netzwerk im Innersten zusammen, miteinander verbunden tut.

Die Faszien Forschung hat einiges zum Vorschein gebracht, ist aber noch lange nicht dort angekommen, wo es für Bewegungslernen interessant sein muss. Die Forschung studiert am toten Körper und die Chirurgen schneiden das Gewebe seit Urzeiten einfach durch und weg. Die „Götter in Weiss“ müssen zum für sie Wesentlichen vordringen können. Dieses mechanisch, technische Denken hat sicherlich sein Gutes, daran will ich gar nicht rütteln. Wie vielen Menschen konnte Chirurgie nach Unfällen, schweren Verletzungen wirklich helfen. Aber irgendwo müssen auch Chirurgen zugestehen können, dass sie nicht unfehlbar sind. Denn Bindegewebe, Faszien haben kommunizierende Nervenendungen, aber Narbenbildung plus deren Auswirkung, sind zumindest hierzulande nicht wirklich Thema. Da wird schnell auf unklar plädiert und Psychosomatik vor allem bei Frauen vorgeschoben. Bei allem was als diffus bezeichnet wird. Vielleicht gerade beim Thema Nummer eins auch in der Schweiz – man hat Rücken – könnte es ja sein, dass sie total falsch lagen und liegen. Sie gehen nur von den Nervenbahnen aus. Von Fehlbelastung, falscher und einseitiger Haltung, auch im Sport (Tennis, Golf z.B.), Bewegungsmangel, Abnutzungserscheinungen, Verschleiss, Alter.

Das Bewegungslernen mit L.E.P.® gibt dem sich immer wieder erneuernden Gewebe mehr Chancen, als momentan die Schul-, aber auch Sportmedizin. Da hilft auch nicht, dass diese plötzlich auf andere Kulturen, die zum Teil viel bessere Körpergefühle und Bewusstsein besitzen, als wir doch recht „klobigen“ Schweizer, zurückzugreifen. Indem man Trainingsmethoden die durch hauptsächlich den Deutschen Volker Bretz, aber auch die Amerikaner, Hollywood, Künstler und Boulevardmedien zu uns kamen und äusserst lukrativ sind, plötzlich hoch lobt. Eine Vergleichsstudie hat gezeigt, konventionelle Gymnastik ist nicht schlechter wie Yoga, oder umgekehrt, Yoga ist nicht besser – für die Faszien.

Yoga wurde gross, weil ein Mann sich nicht mehr in Askese übend, sondern sein Unternehmergeist einsetzend, den westlichen hegemonialen Wirtschaftsidealen folgend und mittlerweile reich geworden – Weltweit einsetzte. Er nennt sich Sukadev und ist übervertreten auf Wikipedia, wenn es um Yoga geht. Deshalb dieser Artikel hier: https://www.impulse.de/management/der-yogaunternehmer-alles-ist-erleuchtet/2008318.html

Hier ist das für mich widersprüchliche zu lesen – dieser Lehre entstammt Sukadev Bretz. https://wiki.yoga-vidya.de/Sadhana

Kleine zitierte Stelle daraus: „Die Voraussetzungen, ein Schüler zu werden, sind Reinheit, Glaube, Vertrauen, Hingabe, Leidenschaftslosigkeit, Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Kontrolle der Sinne.“

Mich stört also dass im Yoga ständig von Entsagung gesprochen wird, dies jedoch in unserer westlichen Welt schlicht so nicht möglich ist. Wir bescheissen uns selber indem wir zur körperlichen Optimierung einen Trend aus Yoga machen, teuer bezahlen und null und nichtig entsagen.

Sukadev der Yoga Unternehmer über Entsagung: „Entsagung ist die Fähigkeit, auf etwas zu verzichten. Entsagung gibt es im Kleinen, Entsagung gibt es auch im Großen.“ – Er kann offensichtlich nicht entsagen, sonst hätte er nicht ein mittlerweile Weltumspannendes Yoga Unternehmen aufgebaut. Man(n) will also nicht entsagen, man will Alles und Gewinn – vielleicht auch scheinheilige Macht.

Jede Wissenschaftliche Forschung und Studie muss Kontrollgruppen nachweisen können. Hier aus dem Link, welcher selber besagt, dass Yoga noch zu wenig erforscht ist mit Kontrollgruppen und wenn, dann ging es hauptsächlich um Stress, Entspannung und die typischen Lehren von Yoga. Keine Studie, keine Kontrollgruppe was Faszien anbelangt.

Auf der Schweiz Seite Yoga ist zu erfahren (S.7 Art. 2.4), dass Yoga zwar zum „lifestyle“ geworden ist, aber noch kein geschützter Titel und sehr abhängig davon wer, wo, wie, was gelehrt wurde. Das hat mich angetrieben, diesen Artikel zu schreiben. Aus der journalistischen Recherche heraus, ist mir schon lange bekannt, wie in der Schweiz vorgegangen wird, um eine Sparte lukrativ werden zu lassen. Denn auch Aus- und Weiterbildungen sind monetär interessant. Jedoch sind hierzulande von W. Kieser, der seine eigenen Interessen umsetzen konnte, bis E. Paul SAFS und jetzt noch Yoga, hauptsächlich Männer diejenigen die sich nicht nur durch das Franchise System bereichern können. Sie können es eben aus hegemonialen Gründen und weil sie besser und stärker vernetzt sind. Was noch lange kein Qualitätsmerkmal ist. Aus meiner langjährigen Erfahrung und dem kennen lernen des Systemaufbaus, kann ich nun wirklich behaupten, das die persönliche Qualität einer fundiert geschulten, erfahrenen Person äusserst rar ist. Wäre sie so gut, wie oft behauptet, würde ich persönlich viel öfter gute und sichere Körperhaltung antreffen und erleben – tue ich jedoch nicht.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4254537/

Körpergefühl – verstehen was der Körper will und braucht

Ein sehr gutes Körper-Gefühl ist Glück pur. Wieso? Ich hatte ein äusserst gutes, viel geübtes, lange praktiziertes, vertieftes Bewegungslernen. Und glaubt mir, die jahrzehntelange Erfahrung darin Menschen in ihrer Haltung, Ausführung, Umsetzung, Bestrebung nicht nur zu begleiten, auch sorgfältig korrektiv darauf einzuwirken ist, was Glück anbelangt, kaum zu übertreffen. Wieso sage ich das? Weil ich diejenigen, welche heute davon ausgehen eine Methode erlernt zu haben und dann sofort unterrichten zu können, aufmerksam machen möchte, dass nur die Vielzahl an Erfahrung des Lesens anderer Körper, Verstehen und Erkennen der individuellen Anlagen, Begabungen, Emotionen anhand vieler Beobachtungen, auch derer Veränderungen wirklich Vertiefung, Freiheit, Glück und ehrliche Mitmenschlichkeit mit sich bringen. Ehrlich, weil ein fördernder Mensch sieht was im anderen möglich ist und sich selber in dessen Dienst stellt. Ja mich macht es seit jeher glücklich, wenn andere sich gut fühlen, weiterkommen im Sinne sich selber näher zu kommen.

Unglücklich im Ganzen macht mich die männliche Übermacht, die nicht ehrlich ist, wenn es um kapital Status geht und sie sich irgendwelcher Kulturen bedienen, ohne dass sie sich von Kindsbeinen an darin bewegt hätten.

Tanz, Ballett, die Übungen, die Technik ist sowas von ähnlich zu all dem momentan so hochgehaltenen und gepriesenen aus den religiösen Kulturen des Hinduismus, Buddhismus stammenden. Wer heute behauptet es stünde nichts Religiöses dahinter, der sollte mal googeln. In die Geschichte hinein gehen und ja es stört mich, dass Männer aller Herrgottsländer sich aus der Gesellschaft herausnehmend, dem Nichts frönen und dann eine Lehre für alle daraus machen. Und mich stört auch, dass Yoga mit Askese verbunden ist und niemand sich daran stört, dass einer ein Weltumspannendes Unternehmen führt, daran verdient. Noch mehr aber stört mich persönlich, dass man auch in unseren Breitengraden Frauen lange genug indoktriniert hat, an das Gute in Yoga zu glauben. Keine stört, dass es aus einem Land stammt, wo Kasten hochgehalten werden und Frauen auch heute noch niederträchtig, verächtlich, vergewaltigend, unterdrückend behandelt werden – Indien. Das Land der Gurus…

Die Männer auf der Suche nach Glück und dem Gefühl dahinter. Das viel beschriebene, asketische Glück muss überall durch viel vertieftes Üben entdeckt, erlangt und gefühlt werden. Wäre Yoga wirklich so vielversprechend, wieso gibt es dann heute z.B. Ziegenyoga, Heavy Metall Yoga, Lach Yoga? Ich kann versichern das besagte Glück hatte und habe ich heute noch. Weil mich die Lehre, das Studium von Zeitgenössischem Tanz tief berührt, gewandelt, ja vielleicht sogar erleuchtet hat. Meditation im und durch Bewegungslernen, Üben, Vertiefen durch Tanztraining. Aber ich habe im Empfinden, durch die auch studierenden Männer erkannt, dass deren Glück eine andere Euphorie sucht und ausstrahlt. Ein sehr gutes, tiefes, spürbares Körper-Gefühl ist Glück pur. Fröhlichkeit und Leichtigkeit zur Selbstverständlichkeit werden lassen, mit vielfältiger, abwechslungsreicher, neutraler und unabhängiger Bewegung im sich lernen, ist Glück.

Zurück zum fww – dem was ich als fascial wide web bezeichne

Die gespeicherte Energie (gute wie schlechte) im Gewebe – den Faszien

Aber unentdeckt, oder fehlinterpretiert, droht die Chronifizierung von (Faszien)- Schmerzen. So viele bei mir im Training, die mit Verhärtungen, Verklebungen, Verdickungen zu kämpfen haben. Viele mit „Rücken“, schlechter Haltung, oder Einschränkung, künstlichen Gelenken, gerissenen Kreuzbändern etc. Bewegung ist gesund, ja, aber nicht alle können sich so wie junge, agile, gesunde Menschen bewegen und die Fitnessbranche bietet kein Lernen, nur monotones sehr vereinfachtes Bewegen auf Kraft, Ausdauer, reaktive Geschwindigkeit ausgerichtet. Die individuelle, den anatomischen Vorgaben und Möglichkeiten angepasste Bewegungsvielfalt fehlt. Dieses tabuisierte Thema ist schon sehr eigenwillig.

Und was ich noch tragischer finde ist, dass in der Thematik Zellulite den Frauen zwar ein schwächeres Bindegewebe von Natur aus zugestanden wird, aber nicht mehr, wenn es um Behandlung, Sport, Trainings-Technik, Bio-Mechanik, Sportarten, wie trainiert man(n) geht. Da sollen sie alle einfach mit den Männern mithalten und genauso trainieren, Krafttraining machen, oder dann sehr teure Unterdruck-(Vakuum)-Geräte benutzen. Hm – eben Maschine-Technik-Mechanik die sich gut verkaufen lässt. Produktentwicklung und Marketing fürs gute Selbstbewusstsein?

Gottseidank bin ich so gut ausgebildet, Fachhochschulniveau, dass ich nicht nur aus mir heraus und schon lange wusste, dass Faszien Schmerzen empfinden, signalisieren, weiterleiten können – eben kommunizieren. Ich bleibe also mir, meinem Wissen, auch durch meine sogar dokumentierte Feldforschung, treu. Denn heute kann ich sagen, Faszien verändern sich, Bindegewebe verändert sich, Schmerzen verändern sich, auch bei Rücken, oder sonstigen Unfall-, operativ bedingten Veränderungen. Man muss einfach dran bleiben und die Bewegung neu lernen, verinnerlichen und das hat nicht immer zwingend mit Kraft und Ausdauer zu tun. Vielmehr hat es mit dem Willen, Wollen zur Veränderung in Bewegungsabläufen, Haltung im Erscheinungsbild zu tun. Wenn z.B. jahrelanges Kompensieren, wieder zum Ausgleichen aus sich selber heraus verändert werden soll, dann ist es via Faszien-Netzwerk verändert nachhaltiger, wie nur durch Krafttraining. Ich selber bin gut unterwegs, hatte Rücken durch eine Fehlmanipulation die unentdeckt bleiben wollte. Also weil ich mich via Faszien bewege und dann die nötige Zeit, von innen nach aussen wirken lasse, hatte ich an mir selber den deutlichen Unterschied erfahren. Die verordneten Physiotherapeutischen Einheiten in Medizinischem Krafttraining, oder Pilates, hatten Verschlechterungen mit sich gebracht, weil das Narbengewebe nur härter, dicker wurde und sogar wanderte, sich verbreitete. Manuelle Therapien konnten nur den äussersten Rahmen richten, alles was innen war nicht. Ich setze also auf fröhliche Vielseitigkeit, damit alle Faszien und Muskeln zu arbeiten haben. Ich bin überzeugt, weil ich selber lange genug Krafttraining erteilte, nicht nur selber machen musste, dort nur Muskelkraft aktiviert wird und Bindegewebsnarben genau deswegen schlecht beeinflusst werden.

Weil ich vieles ausprobiert, gelernt und verglichen habe, darf ich behaupten, dass Yoga, Tai Chi, oder Chi Gong wiederum nicht genügend Intensität haben um Verletzungen, Narben und dadurch entstandene Kompensationen, entgegenwirken zu können. Es geht um Entspannung und Stressabbau in erster Linie. Innere Harmonie funktioniert eben nur bei gesunden Körpern, bei Ramponierten weniger. Indem nun plötzlich alle noch das Wörtchen Faszien mit-einbauen, widersprechen sie doch im Grunde der Ur-Idee von der Lehre des Entspannens, der Energie und ihren Bahnen, auch wenn diese in unmittelbarer Nähe zu den Faszien Haupt-Bahnen liegen. Die Gefahr durch innere Vernarbungen, Verklebungen, Verdickungen, Verdrehungen, Verfilzungen zu kompensieren, ist mit diesen fernöstlichen Trainings erhöht. Und wir dürfen davon ausgehen, dass die Spiritualität hinter all diesen Trainings wenig, bis keinen Einfluss auf die verunglimpften Faszien hat.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-quarks–co—geheimnisvolle-faszien-100.html

Nichts gegen den grossen Forscher hierin erwähnt. Aber was 2014 noch galt und ab ca. Minute 30 zu Recht Erwähnung findet, bestätigt heute im Grunde meine immer wiederkehrende Vermutung. Dort wo schnell Aufmerksamkeit, Bekanntheit, aber auch interessante Verbindungen, des ökologischen Kultur-Gewinns in Aussicht stehen, dort wird man(n) schnell alles Loben. Der einstige Rolfer findet Yoga plötzlich doch herausragender und vergisst doch dabei, dass der Mitteleuropäer sich ganz anders bewegt im Alltag, eine total andere Körperbezogenheit, aber auch Körperbewusstsein mit sich bringt. Weshalb ja 2014 noch bestätigt wurde, die uns geläufige normale Gymnastik ist gar nicht so schlecht.

2018 war und ist klar, der Herr Schleip ist Vorreiter, nebst wiederum vielen anderen Männern und er hält Vorträge – logisch weil lukrativ, an der FIBO und es fällt auf, dass hauptsächlich über Männer geredet wird. Ja ich gebe zu, mich nervt es, weil ich in den Bewegungsmöglichkeiten viel kreativer denke und auch produziere, der mentalen Haltung wegen, die im Embodiment beschrieben wurde. Und die Frau die den ersten Atlas über das Faszien Gewebe veröffentlichte – wird schlicht übergangen, findet keine Erwähnung. Nur Männer. Und ich sehe den Titel vom Video anders; Hirn trifft Faszie, trifft Muskel…

https://www.youtube.com/watch?v=i7jZIlgxbVY

Weil mich die Jahrzehnte des Unterrichtens auch interkulturell zum Freidenken bringen mussten, mich aber die meditativen Aspekte aus all den oben erwähnten Methoden überzeugten, plädiere ich heute für Imaginalität statt Spiritualität. Vor allem aus fremden Religionen, Glaubensüberzeugungen stammend. Imaginalität ist die biologische Basis der Spiritualität und passt meiner Meinung nach hervorragend zur gewünschten und gesuchten Achtsamkeit für den eigenen Körper und zu meinem L.E.P.® Training.

Keine Therapie, weder manuell noch elektrisch geht auf die innersten Faszien. Als Beispiel sei das Becken erwähnt, aber vor allem all seine Muskeln und weiterführenden Verbindungen – wie sollte dort eine Faszien Rolle hinkommen, eine manuelle Therapie, eine Akupunkturnadel? Aber mental und aus der Tanztechnik heraus kann mit viel Sinnlichkeit, viel aktiviert werden und auch aufgespürt. Ach ja und unterschiedlich ist ganz bestimmt das Becken von Mann im Vergleich zu Frau.

Ich trainiere oft Menschen die nicht mehr ihren Lieblingssport betreiben können, durch Verletzungseinschränkungen, Chronifizierungen, oder eben einem anderen Glauben abstammend, nicht Yoga, Tai Chi, Chi Gong betreiben wollen, oder können. Jene die bereits Ersatzgelenke besitzen, Sportverletzungen wie Kreuzbandrisse, Sehnenrupturen, oder Bandscheibenvorfälle haben, sowieso starke Abnutzungserscheinungen durch harte Arbeitsprozesse, oder weil sie schlicht und einfach nicht diesen Modetrends folgen wollen. Auch nicht ihre Freizeit in miefigen Fitnessclubs, sondern in der Natur, der Umwelt verbunden, als auch sich selber treu bleiben möchten. Der Ökologische Fussabdruck wird somit auch Thema und mit L.E.P.® ganz sicher klitzeklein. Wenn die Wissenschaft schon zugeben muss, dass Tanzen zu den gesündesten Bewegungsarten gehört, dann sollte doch auch auf die dahinter liegende Bewegungslehre und Vielfältigkeit, Leichtigkeit, Fröhlichkeit geachtet und gezählt werden. Aber auch die Verhaltensforschung an Tieren hat mich einiges dazu gelernt, was sich übertragen lässt.

Das was ich in Sachen Statik, Körperhaltung, Muskeleinsatz mittlerweile auch bei vielen jungen Menschen, dank derer App Nutzung, oder eben der Produkte Influencer wegen sehe, ist nicht selten fehlerhaft, unausgewogen, einseitig. Ausserhalb der eigenen Statik, schlechte Körperhaltung, zu wenig gut und regelmässig verteilte Muskeln. So z.B. ein viel zu lascher Gesässmuskel bei einem jungen Mann in seinen 20ern, im „Street Workout“ mit seinen Kollegen. Alles auf Oberkörper „Waschbrettbauch“, Bizeps und Wirkung nach aussen, OUTPUT ausgerichtet. Keiner merkte, dass er nie, wirklich nie, seine Gesässmuskeln anspannte, geschweige denn einsetzte. Dadurch also und logischerweise, irgendwo anders im Körper kompensieren muss. Und wenn ich schon Feminismen, Sexismen miteinbringe, dann muss hier erwähnt sein, dass mich persönlich stört wenn einerseits behauptet wird, dass man Gewalt nicht mit Gewalt beantworten solle, aber ständig und überall den Wettkampf, die Kampfsportarten, irgendwelche Combat-Trainings von Boxen bis Steelfighter hochgelobt und angeboten werden. Das wirkt auf die mentale Einstellung – Gewalt, Leistung, Muskelmasse, Schneller, Höher, Weiter, Besser, Krasser. Optimierungswahn, aber Null Feinheit, Ästhetik, Fröhlichkeit, Leichtigkeit, kein Lächeln – viele, sehr viele schmerzverzerrte Gesichter. Ich behaupte das wirkt sich nicht zwingend positiv aufs Hirn und auf friedfertig, positiv, gelassen sein aus.

Alles korrigierbar via Faszien.

Und hier stressen mich wirklich die vorherrschenden Sexismen. Vielleicht ist ja alles zu technisch, mechanisch und hauptsächlich aus Männersicht ausgedacht! Gehe ich bei uns zum Orthopäden Verband, treffe ich nur Männer! Gehe ich zum Fitness Verband, dann war und ist das von Männern ein- und ausgerichtet. Krafttraining, Bodybuilding kommt von Männern. Kampfsportarten Männer. Sport war und ist von Männern dominiert worden, bis hoch zu Olympia. Sie bestimmen was und wie trainiert werden sollte und Frauen haben es so zu übernehmen. Denken wir doch an die Startnummer 261 von Kathrin Switzer, im Boston Marathon, anno 1967. Diese Nummer gilt noch heute als Symbol für die Gleichberechtigung der Frau im Marathon. Die meisten Trainer sind jedoch und bis heute Männer. Ich plädiere dafür dass Frauen mehr Beachtung erhalten, wenn sie nach so vielen Trainingsjahren und Trainingslehren, so wie ich, einfach nicht mehr überzeugt sind damals und heute auf den richtigen Weg geschickt worden zu sein.

Will Man(n) es nicht zugestehen, nicht zugeben, dass sie über Jahrhunderte wichtiges Gewebe stiefmütterlich behandelt haben? So wie beim Grillfleisch, alles was stört, nicht schmeckt, zäh ist, gehört einfach weggeschnitten, in den Abfall? Ist es egal ob das weibliche Bindegewebe eine andere Struktur und eine andere Behandlung braucht? Ist die Kommunikation, Logistik und Versorgung im gesamten faszialen Netzwerk unwichtig, nur grob männlich zu malträtieren? Ist es egal wenn vielleicht sogar unterbrechen und somit die äusserst wichtigen Zuglinien, vor allem im weiblichen Körper immer weniger weibliche Attribute zeigen? Unwichtig in Sachen interner Kommunikation, Weiterleitung der Bewegung von Muskel zu Muskel, vielfältige Bewegung, nachhaltige Versorgung? Wollen wir wirklich nur durch Kraft, Ausdauer und Reaktionsgeschwindigkeit ä la männlich, risikoreichen Sportarten, die sich dominant behauptend richtig zu liegen, unseren Körper behandeln? Oder dann nach östlich spirituellen Lehren?

Zu den Produkten im Markt, wie auch die Black Roll. Was im Moment scheint gut zu tun, sich gerade durchlässiger, oder wie sie sagen geschmeidiger anfühlt, könnte später vielleicht gravierende Folgen mit sich ziehen. Es ist noch viel zu wenig Wissen darüber vorhanden, nur ein subjektives Gefühl – lukrativ für die Hersteller und Verbreiter. Aus meiner Sicht zu grob, zu punktuell, zu schmerzhaft, der fliessenden, kommunikativen Feinheit und Wichtigkeit, Versorgung und Logistik nicht genügend Würde beimessend. Und all die Rollen sind irgendwann ein Abfallprodukt – noch mehr Plastik in dieser Welt!

Ökologie – Abfall – Umwelt – Klima – wir…    

Und hier setze ich gleich noch den ökologischen Punkt an. Ganz der Thematik Klimawandel, Energieverschwendung, unnötige Lebensmittel, Plastikabfall, Ressourcenverschwendung entsprechend. Die Fitness Industrie interessiert sich auf minimalst Gesundheitsfördernde Weise, dafür für maximal Gewinnbringende. All die Produkte-Entwicklungen, Trainings-Materialien, Trainings-Gerätschaften, Trainings-Maschinen, aber auch Nahrungsergänzungsmittel, sind wiederum hauptsächlich von Männern entwickelt und dazu erkoren in den Verkauf gelangen zu müssen. Und wir glauben, wenn wir dadurch unsere Gesundheit fördern, leide die Natur, Umwelt, ferne Länder nicht darunter? Ist egal? Frei nach dem Ego Motto, Hauptsache man sieht gut aus, hat Muckis, Six Pack, ist In, en Vogue, egal ob man sich und andere evtl. dadurch schädigt.

Schon mal nachgefragt wie viele Inder noch so Yoga praktizieren wie sie es aus ihrem Ursprung kennen? Können wir sicher sein, dass in der TCM nicht doch irgendwelche Tigerkrallen, oder Nashornsubstanzen in „Kräuterteeform“, oder Pülverchen angedreht werden? Können wir es verantworten und davon ausgehen, dass kein Palmöl in den Proteinprodukten der Bodybuilder und Fitness-Szene verwertet werden? Dafür die Mangroven und Orang-Utans noch zusätzlich und für unnötiges zu leiden haben? Hauptsache wir sind sportlich, schön, fit, gesünder als jene aus „Drittweltstaaten“? Hauptsache wir wirken und haben Six Pack!?!

Der Ökologische Fussabdruck wird auch verschlechtert wenn immer mehr und schnell, schnell Material, Turnschuhe ohne Ende, methodische Marken à la Power Yoga, Bauch Beine Po, Zumba etc. auf den Markt geworfen werden, nur um ein paar „Löwen“, „Sharktankers“ Geld, viel Geld verdienen zu lassen? Googelt einmal wieviel Ware nur schon auf Ebay und Co zum Verkauf steht, weil nicht mehr gebraucht sonst in der Ecke verstaubt. Egal wieviel Rohstoffe dafür verbraucht werden, es wird dereinst viel Abfall sein.

Macht euch Gedanken darüber ob ihr euren Körper und seine Fähigkeiten kennen lernen wollt, dieses Lernen von Bewegen, von „schöner“ persönlicher Haltung, natürlichem Gangbild, aber auch was der Körper dir sagt richtig zu spüren, verstehen und dementsprechend, euch selbständiger, unabhängiger, kennen lernen, bewegen wollt – oder ob ihr „nur“ ständig Trends folgend mitmachen, konsumieren, euer Äusseres und Muckis vorzeigen möchtet.

In diesem Sin – spürt euch so wie und was ihr seid…

Eure claude b.

Leave A Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.